Vogelgrippe - Steirisches BZÖ kritisierte Ärztekammerpräsident

Ärztekammerpräsident soll sich in schwieriger Situation nicht beinharter Lobbyistenpolitik anschließen

Graz (OTS) - "Ärztekammerpräsident Bayer sollte sehr vorsichtig mit seinen Äußerungen sein. Immerhin unterstützt er mit seinen Beschwichtigungen eine beinharte Lobbyistenpolitik der ÖVP, die in einem Kleinkrieg mit dem allseits anerkannten Tierheim von Obmann Herbert Oster und der verstorbenen Aurelia Schwarzenegger enden soll. Es ist ja mittlerweile für den blindesten sichtbar geworden, dass sich hier einen ÖVP-Lobby gebildet hat, die einen Tierärtzekammerfunktionär in das Tierschutzhaus pressen will. Scheinbar handelt es sich bei dem von Landesrat Seitinger angezettelten Kleinkrieg ja nur um eine Strafaktion gegenüber dem Tierschutzhaus, weil dieses Tierärzte zum Schutz der Tiere selbst beschäftigt und daher einige wirtschaftliche denkende Tierärzte der Stadt Graz ihre Felle davonschwimmen sehen", so der steirische BZÖ-Obmann Gerald Grosz in einer Reaktion auf die heutigen Aussagen des steirischen Ärztekammerpräsidenten.

"Es ist traurig genug, dass sich die Landespolitik in der Steiermark nicht mit einer Krisenbewältigung beschäftigt, sondern selbst in einer Krise wie der Vogelgrippe noch parteipolitischen Postenschacher betreiben will. Als nicht anders sind die Äußerungen der vergangenen drei Wochen der verantwortlichen Landespolitiker zu bewerten. Angesichts dieser Hintergrundinformationen zur äußerst aggressiven und unbesonnenen Vorgangsweise seitens des zuständigen Landesregierungsmitgliedes wird eine Anzeige wegen Amtsmissbrauch unumgänglich sein", so Grosz abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

BZÖ Steiermark

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZO0006