Frauenförderung - SP-Ludwig: "Erfolgreiche Gleichbehandlungsstrategie im Wiener Gesundheitsbereich!"

Wien (SPW-K) - "Bei der Stadt Wien und im Krankenanstaltenverbund wird Frauenförderung sehr ernst genommen - wir haben hier viele Frauen in Spitzenpositionen", reagierte heute die SP-Gemeinderätin und Frauensekretärin der SPÖ-Wien, Martina Ludwig, auf Aussagen von VP-Korosec. "Ingrid Korosec sollte sich deshalb lieber um die fehlende Frauenpolitik in der Bundesregierung kümmern. Denn es ist die Politik der Bundesregierung, die die Frauen vom Arbeitsmarkt und aus Vollzeitarbeitsplätzen drängt. Auf Grund der verfehlten Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung, aufgrund fehlender Kinderbetreuungsplätze außerhalb Wiens und aufgrund der zahlreichen Tücken des Kindergeldes werden immer mehr Frauen arbeitslos." Dem stehe die aktive Frauenpolitik der Stadt Wien gegenüber, die auf gezielte Frauenförderung setze.

"Im Krankenanstaltenverbund besteht wie in vielen gesellschaftlichen Bereichen Nachholbedarf und Stadträtin Renate Brauner arbeitet engagiert daran, das zu verbessern: Allein in der vergangenen Woche haben drei Frauen in leitenden Funktionen ihre Arbeit aufgenommen", so Ludwig weiter. "Die Position des Vorstandes des Institutes für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie Zahlheilkunde am Sozialmedizinischen Zentrum Ost - Donauspital, die Schuldirektion am AKH und die Direktion des Pflegedienstes im SMZ Sophienspital."

In Wien gebe es schon seit vielen Jahren ein klares Bekenntnis zur geschlechtsspezifischen Gesundheitsversorgung. Das zeige sich nicht nur bei den angebotenen Programmen, wie dem Wiener Programm für Frauengesundheit, sondern auch bei der Personalstruktur in den medizinischen Berufen. "Im KAV werden zunehmend mehr Frauen aufgrund ihrer hohen Expertise und Kompetenz mit obersten Funktionen betraut." Allein 2004 seien vier von sieben Primariate weiblich besetzt, eine ärztliche Direktion von einer Frau übernommen worden. "Bei den Höherwertig besetzten Dienstposten einschließlich Dienstposten in Schlüsselpositionen waren bis Ende 2004 72 Prozent Frauen und 28 Prozent Männer." Das zeige sich auch in der Strukturreform der Generaldirektion: "Die Leiterfunktionen der vier Stabsstellen und der vier Geschäftsbereichen haben jeweils zwei Frauen und zwei Männer inne, und auch die Teilunternehmensdirektion 1 leitet eine Frau." Darüber hinaus habe sich der Krankenanstaltenverbund am Töchtertag beteiligt, ein weiteres positives Beispiel sei auch das Donauspital mit der Auszeichnung "Frauen- und Familienfreundlichster Betrieb in Wien 2005"

"All dies ist im jährlichen Gleichbehandlungsbericht nachzulesen -Ingrid Korosec sollte zumindest einmal einen Blick darauf werfen", betonte Ludwig. "Für uns ist klar, dass wir diese Gleichbehandlungsstrategie in den nächsten Jahren fortsetzten werden!" (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Klub Rathaus, Presse
Mag. Michaela Zlamal
Tel.: (01) 4000-81930
michaela.zlamal@spw.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10002