Int. Frauentag: Österreichische Betriebe wissen, sie brauchen qualifizierte Frauen

WKÖ: Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter fördern

Wien (PWK136) - "Österreichs Betriebe wissen, dass sich Frauen-
und Familienfreundlichkeit auszahlt. Auf das qualifizierte Potenzial von Frauen kann man, um wettbewerbsfähig zu sein, heute gar nicht mehr verzichten", erklärt Anna Maria Hochhauser heute am internationalen Frauentag. Erst gestern hat die Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich auf der Frauenmesse 2006 gemeinsam mit Bundesministerin Maria Rauch Kallat eine umfassende Studie über die Positionierung von Frauen in heimischen Unternehmen präsentiert. Erfreuliches Ergebnis: in mehr als 30 Prozent aller Unternehmen bekleiden mehr als drei Frauen eine Führungsposition. Dafür gäbe es gute Gründe: Oftmals haben Frauen die höheren Qualifikationen, ausgeprägte sozialen Kompetenzen, großes Durchhaltevermögen und den "Blick als Frau", der vor allem im produzierenden Bereich von großer Bedeutung ist.

"Bei den Selbstständigen sind bereits ein Drittel der österreichischen Unternehmen in weiblicher Hand", betont Hochhauser. Besonders erfreulich ist, dass an der Spitze der rund 80.000 Wiener Unternehmen bzw. der rund 63.700 Unternehmen in Niederösterreich mit Brigitte Jank und Sonja Zwazl zwei Frauen stehen. Die Präsidentinnen der beiden größten Wirtschaftskammern zeigen eindrucksvoll vor, wie erfolgreich Frauen in bisher "typischen Männerpositionen" sein können.

"Gerade am internationalen Frauentag ist es wichtig, Vereinbarkeit von Beruf und Familie anzusprechen und hier Erleichterung für berufstätige Frauen zu schaffen", betont Sonja Zwazl in ihrer Funktion als Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft"Wir sind am richtigen Weg, müssen aber noch viele Hausaufgaben erledigen", so Zwazl. In diesem Zusammenhang verweist sie auf das Betreuungsprämienmodell von Frau in der Wirtschaft, der Unternehmerinnenvertretung in der Wirtschaftskammer Österreich. "Das Modell, wonach bis zu 10 Prozent der Aufwendungen für Betreuungs- und Haushaltshilfen und mit einer maximalen Deckelung von 783 Euro als Prämie dem Abgabenkonto gutgeschrieben werden könnten, stellt für alle Eltern - egal ob selbständig oder unselbständig beschäftigt -eine Erleichterung dar und ist eine großartige Hilfe, um Familie und Beruf zu vereinen", erklärt Zwazl. Damit können Frauen sich ohne schlechtes Gewissen auf ihren Beruf konzentrieren, weil sie wissen, dass ihre Kinder gut versorgt sind. (EB)

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