Cap: "Eurofighter notfalls weiter verkaufen."

SP-Klubchef will die Eurofighter "notfalls kaufen" und dann postwendend "weiter verkaufen." Van der Bellen: "Nichtlieferung bietet Austrittsgrund."

Wien (OTS) - In Interviews mit der Donnerstag erscheinenden
Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS Grünen-Chef Alexander Van der Bellen und SP-Klubchef Josef Cap, wie sie ihr Wahlversprechen, den Ausstieg aus dem Eurofighter-Deal umsetzen wollen.

Für Van der Bellen ist klar: "Wenn es stimmt, dass der Eurofighter nicht fristgerecht geliefert werden kann, wenn es sich also um eine Nichterfüllung des Vertrages handelt, wie der "Spiegel" schreibt, dann ist das jetzt der beste Anlass auszusteigen."

Cap denkt schon an den Tag nach der Nationalratswahl: "Wenn wir bei der Wahl mit dem nötigen Vertrauen ausgestattet werden, werden wir den Schaden dieses Fünf-Milliarden-Grabes für die Steuerzahler minimieren. Ist ein Ausstieg wegen des Chaos, das Schwarz-Blau da bei den Vertragsverhandlungen angerichtet hat, unmöglich oder zu teuer, verkaufen wir die Jets einfach weiter und minimieren so den Schaden."

Einig sind sich die beiden Oppositionspolitiker, dass es "ein Skandal ist, dass das Parlament nicht in der Vertrag Einblick nehmen darf."

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