ÖH: Frauenförderung statt männerbündische "Elite-Projekte"

Benachteiligung von Frauen nicht nur am 8. März, sondern 365 Tage im Jahr bekämpfen

Wien (OTS) - Noch immer ist die Bildungslaufbahn von Frauen von tiefen Einschnitten geprägt. Je
prestigeträchtiger die Ausbildung bzw. Position, desto schwieriger ist es für Frauen die "Gläsernen Decken" zu durchbrechen. Die höchste Ebene in der universitären Hierarchie, das Rektorat, ist ausschließlich von Männern besetzt. "Das ist kein Zufall", so das Vorsitzteam der Österreichischen HochschülerInnenschaft, "Das Universitätsgesetz war ein Gesetz vor allem von Männern für Männer. Hierarchische Strukturen, in denen nur besteht, wer wie der westliche weiße Mann agiert."

Auch Zugangsbeschränkungen benachteiligen Frauen stärker als Männer und halten sie von den Universitäten fern. Durch diverse diskriminierende Prüfungen und Ausschließungsverfahren, wie z.B. die SIP, werden Frauen in ihrer Bildungskarriere gehindert. Anstatt verstärkter frauenfördernde Maßnahmen an den Universitäten zu setzen, werden die Mittel gekürzt und für männerbündische "Elite"-Uni-Projekte vergeudet.

"Der 8. März wurde mittlerweile schon zu einem Label der Frauenpolitik. Allerdings sollte sich die Auseinandersetzung mit feministischen Forderungen nicht auf einen Tag im Jahr beschränken. Denn Frauen werden 365 Tage im Jahr benachteiligt", so das Vorsitzteam abschließend.

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