Internationaler Frauentag: SPÖ-Bundesfrauen-Aktion - "Österreichs Frauen verdienen eine bessere Zukunft"

Wien (SK) - "Österreichs Frauen verdienen eine bessere Zukunft -Schluss mit dem halben Einkommen", so die Forderung der SPÖ-Bundesfrauen-Aktion anlässlich des Internationalen Frauentags am Mittwoch. SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende und Zweite Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Bettina Stadlbauer, SPÖ-Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin Gabriele Heinisch-Hosek und die entwicklungspolitische Sprecherin der SPÖ, Petra Bayr, verteilten am Stock-im-Eisen-Platz ganze Kipferl für Frauen und halbe Kipferl für Männer - denn sonst bekommen Frauen immer den geringeren Anteil. Die SPÖ-Bundesfrauen forderten ein existenzsicherndes Einkommen und Vollzeitarbeitsplätze für Frauen, sowie ausreichend Kinderbetreuungseinrichtungen und 100 Millionen Euro für einen Bundesfrauenförderfonds für Maßnahmen zur Qualifizierung und Neuorientierung von Frauen. ****

Der Unterschied im Einkommen zwischen Männern und Frauen betrage immer noch ein Drittel, und die Einkommensschere sei in den letzten Jahren sogar wieder weiter aufgegangen. Diesen Unterschied wollen die SPÖ-Frauen "spürbar und nachhaltig verringern" und fordern in diesem Zusammenhang eine steuerliche Entlastung, wie die Verdoppelung der Steuergutschrift für niedrige Einkommen von 110 auf 220 Euro. Vier von zehn Frauen seien mittlerweile Teilzeit beschäftigt - doch nur 16 Prozent davon, weil sie es tatsächlich wollen. Ursache dafür liege unter anderem bei fehlenden bedarfsgerechten Betreuungsplätzen und daher fordern die SPÖ-Frauen angesichts einer Betreuungsquote von nur 11 Prozent einen eigenen Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungs-oder Ganztagsschulplatz für Eltern und deren Kinder.

Sechs Jahre Schwarz-Blau-Orange: Frauenpolitik nur Fußnote der Familienpolitik

Nach sechs Jahren schwarz-blau-oranger Regierung gehe es den Frauen schlechter und das "spüren sie täglich". Die SPÖ-Frauen kritisierten, dass diese Bundesregierung Frauen zurück an den Herd dränge, keinen Wert auf Gleichberechtigung lege und dass Frauenpolitik zur Fußnote der Familienpolitik geworden sei. "Frauen verdienen eine bessere Zukunft", erklärte Prammer und das sei nur möglich mit einem Einkommen, von dem sie auch leben können. Erst wenn alle Maßnahmen und Forderungen der SPÖ-Frauen - ein existenzsicherndes Einkommen, Vollzeitarbeitsplätze, Qualifizierung und Kinderbetreuung - umgesetzt werden, könne die Situation der Frauen in Österreich verändert werden. (Schluss) sf

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