Achleitner: BZÖ hat für Frauen viel erreicht!

Wien (OTS) - "Wenn die Vorsitzende der SPÖ-Frauen Prammer meint, sie hätte in den letzten 6 Jahren so vieles anders gemacht in der Frauenpolitik, muss man sie fragen, warum sie nicht als Frauenministerin begonnen hat damit. Warum es für sie in Ordnung war, dass Frauen in Karenz praktisch Berufsverbot hatten, warum sie damals mehr Teilzeitarbeitsplätze gefordert hat, warum sie ihre Parteifreunde in ÖGB und Arbeiterkammer nicht dazu gedrängt hat, in den Kollektivvertragsverhandlungen für mehr Gleichstellung zu sorgen" fragte die BZÖ-Frauensprecherin Elke Achleitner in Richtung Prammer.

Mit der Einführung des Kinderbetreuungsgeldes wurde der Bezieherinnenkreis verdoppelt, da jetzt auch Studentinnen, Hausfrauen, Bäuerinnen und Gewerbetreibende Anspruch darauf haben. Die Zuverdienstgrenze wurde unter dieser Bundesregierung vervierfacht. Das heißt, Frauen können jetzt viermal so viel verdienen wie früher und haben dennoch weiterhin Anspruch auf Kinderbetreuungsgeld. Aber auch die Anrechnung der Kindererziehungszeiten für die Pension ist unter der schwarz-orangen Regierung grundlegend verbessert worden. Währen in den Jahren 1998 bis 2001 die durchschnittliche Frauenpension um 2 Prozent gesunken ist, stieg sie in den Jahren 2001 bis 2004 um 15 Prozent.

"Alle diese Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden von den SPÖ-Frauen beharrlich ignoriert. Die eigenen Versäumnisse werden genauso beharrlich geleugnet und Schlechtreden und Krankjammern zum Programm erhoben. Das bringt den Frauen gar nichts. Wir haben durch die schon gesetzten Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf viel für die Frauen erreicht. Das ist aber natürlich noch nicht das Ende der Fahnenstange. Mit der Aufhebung der Zuverdienstgrenze und der steuerlichen Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten fordert das BZÖ jetzt den logischen nächsten Schritt für die Frauen in Österreich", erklärte die BZÖ-Frauensprecherin Abg.z.NR DI Elke Achleitner.

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