Lopatka zum internationalen Frauentag: Österreich bei Ministerinnen Nummer 1 in der EU

ÖVP Vorreiterin bei Frauen in politischen Ämtern

Wien, 8. März 2006 (ÖVP-PK) "Sechs Jahre Wolfgang Schüssel -sechs wichtige Jahre für Österreichs Frauen", erklärte ÖVP-Generalsekretär Abg.z.NR Dr. Reinhold Lopatka anlässlich des heutigen internationalen Frauentages. Bundeskanzler Schüssel sei bekannt dafür, auf die "Kraft der Frauen" zu setzen. "Die Regierung Schüssel ist das erste Kabinett, in dem sechs von elf Ministerposten von Frauen gestaltet werden." Damit sei Österreich Nummer 1 in der EU. "Unter dreißigjähriger SPÖ-Kanzlerschaft war das unmöglich", so Lopatka. ****

Die Österreichische Volkspartei sei schon immer Vorreiterin gewesen, wenn es darum ging, Frauen verantwortungsvolle Aufgaben zuzuweisen. "Olga Rudel-Zeynek war die erste Frau weltweit, die den Vorsitz in einem parlamentarischen Gremium, dem Bundesrat, geführt hatte", so Lopatka. Bundeskanzler Josef Klaus berief Grete Rehor
zur ersten weiblichen Ministerin. Marga Hubinek war die erste Frau im Nationalratspräsidium, Waltraud Klasnic die erste Frau als Landeshauptmann und Hilde Zach erste Bürgermeisterin einer Landeshauptstadt.

"Darüber hinaus sind in den letzten Jahren viele wichtige Entscheidungen für die Frauen in Österreich getroffen worden." Bei allen großen Reformen, von der Pensionsharmonisierung über die Steuerreform bis hin zur Gesundheitsreform, wurden die Anliegen und Lebensverläufe von Frauen in den Mittelpunkt gestellt. Die Anhebung der Zuverdienstgrenze beim Alleinverdiener(-erzieher)absetzbetrag sowie der Kinderzuschlag zum Alleinverdiener(-erzieher)absetzbetrag kommen vor allem Frauen bzw. Alleinerzieherinnen zugute. Überdies sind Frauen die Gewinnerinnen der Pensionsharmonisierung, wie auch von verschiedenen Experten bestätigt wurde. Neben der Verdoppelung der pensionsbegründenden Kindererziehungszeiten wurde auch die Bemessungsgrundlage verdoppelt.

In den politischen Gremien wurde auch die Strategie des Gender-Mainstreaming verstärkt verankert, beim Gender-Budgeting liege Österreich im EU-Spitzenfeld. Erfolge der aktiven Gleichstellungspolitik der Bundesregierung könne man auch in "untypischen weiblichen Berufen" wie der Exekutive oder der Landesverteidigung sehen. "Im Bereich der ehemaligen Männerdomänen wie Bundesheer und Polizei können wir heute 550 Soldatinnen und 2.613 Polizistinnen verzeichnen. Tendenz steigend", freute sich der ÖVP-Generalsekretär.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0001