AWO mit 49 Austro-Unternehmen auf Lebensmittelmesse in Brünn

Österreichische Nahrungsmittel-Exporte nach Tschechien legten 2005 um 33,3% zu - Potential noch nicht ausgeschöpft

Wien (PWK134) - 49 österreichische Unternehmen der Lebensmittel-und Getränkebranche präsentieren sich beim Austrian Showcase Lebensmittel, der im Rahmen der bedeutendsten tschechischen Lebensmittelmesse SALIMA heute in Brünn abgehalten wird. Sie stellen auf dieser eintägigen österreichischen Sonderausstellung dem Fachpublikum eine weite Palette von Wurstwaren, Käse und sonstige Molkereiprodukte, Süß- und Backwaren, Lebensmittelzubereitungen sowie Getränke vor.

Im Zuge der EU-Erweiterung öffneten sich die davor nur schwierig zugänglichen Märkte der neuen EU-Länder den österreichischen Anbietern am Lebensmittel- und Getränkesektor. Umgekehrt beliefern nun auch zahlreiche Firmen aus Mittel- und Osteuropa den österreichischen Markt. "Die Geschäftserfolge waren im vergangenen Jahr beachtlich", sagt Christan Kesberg, stv. Leiter der Außenwirtschaft Österreich (AWO) der WKÖ. "Österreichische Exporteure von Lebensmitteln und Getränken der Zollkapitel 1 -24 steigerten die Lieferungen nach Tschechien um 33,3% auf 157,4 Mio. Euro." Auch in die Slowakei war mit 19,8% (auf 64,8 Mio. Euro) ein beachtlicher Zuwachs zu verzeichnen. Die Lebensmittelimporte legten aus beiden Ländern ebenfalls zu: Importe aus Tschechien +30,8% (129,9 Mio. Euro), Importe aus der Slowakei +41,8% (68,4 Mio. Euro).

Kesberg: "Es gilt diesen erfolgreichen Trend der österreichischen Nahrungsmittelbranche im Export nach Tschechien und in die Slowakei jetzt fortzusetzen. Unterstützt vom steigenden Lebensstandard in beiden Ländern, verbunden mit dem vermehrt feststellbaren Interesse an Qualität in Ernährungsfragen sind die Chancen für österreichische Anbieter auf diesen Märkten auch dementsprechend groß." Gerade für die in anderen EU - Ländern bereits sehr erfolgreich vermarkteten Biolebensmittel dürfte in den kommenden Jahren großes Potential vorhanden sein. Der Austrian Showcase Lebensmittel wird aus Mitteln der österreichischen Internationalisierungsoffensive "go international" unterstützt. Damit soll auch österreichischen KMU die Möglichkeit gegeben werden zu günstigen Bedingungen ihre Produkte in wichtigen Märkten vorzustellen. (BS)

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