Findeis: Die PolizistInnen nur teilweise als SchwerarbeiterInnen anerkannt

Minimalkompromiss wird den Arbeitsanforderungen nicht gerecht

St. Pölten, (SPI) - "Polizist zu sein ist, ganz besonders in der heutigen Zeit, wahrhaftig keine leichte Aufgabe! Den ständig steigenden Anforderungen muss daher auch Rechnung getragen werden. Der nun beschlossene Minimalkompromiss in Bezug auf die Schwerarbeiterregelung wird den tatsächlichen Anforderungen der Kolleginnen und Kollegen wirklich nicht gerecht", so der Sicherheitssprecher der SPNÖ, LAbg. Hermann Findeis. Die Belastungen der PolizistInnen sind nicht nur durch anstrengende Außen- und Nachtdienste massiv, sondern vor allem auch durch die starken psychischen Anforderungen enorm! Dem muss Rechnung getragen werden", fordert Findeis.****

Die Exekutive leidet unter ständig steigender Arbeitsbelastung bei geringem Personalstand. "In Niederösterreich fehlen hunderte PolizistInnen! Auch die viel zitierte Aufstockung des Personalstandes durch die Zusammenlegung der Wachkörper hat ja keine Entspannung gebracht, weil im Gegenzug ja auch neue Aufgaben, wie zum Beispiel von der Zollwache, übernommen wurden", so Findeis weiter. Die Kriminalität in Niederösterreich ist unverändert hoch. Im Jänner ist die Zahl der Straftaten gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres wieder um rund 200 Fälle oder 2,6 % angestiegen. Die Aufklärungsquote konnte um 4,6 % gesteigert werden.

"Gerade dass die Aufklärungsraten trotz dieser widrigen Arbeitsumstände gestiegen sind, ist ausschließlich der hervorragenden Arbeit der KollegInnen zu verdanken! Sie sind täglich mit größtem Engagement im Einsatz - sie dürfen einfach nicht bei einer so wichtigen Frage wie der Pension im Stich gelassen werden", so Findeis abschließend.
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