Industrie zur geplanten Stromlösung: "Keine Stromlösung zu Lasten der Großkunden"

Ausschluss des Wettbewerbes wird abgelehnt

Wien (PWK132) - Die kolportierten Lösungsvorschläge für die Stromlösung sorgen für tiefen Unmut in der Industrie. "Diesen Unmut sollten alle großen Stromkonsumenten teilen, sieht die Stromlösung doch offenbar vor, dass der Wettbewerb für Kunden mit mehr als 4 GWh Stromverbrauch pro Jahr in einen wettbewerbsfreien Raum abgestellt werden soll" so Wolfgang Damianisch, Geschäftsführer der Bundessparte Industrie in der WKÖ.

Der Grundgedanke einer Österreichischen Stromlösung, nämlich einen österreichischen local player zu installieren, der im europäischen Wettbewerbsfeld bestehen soll, kann in der jetzt diskutieren Lösung nicht mehr gut geheißen werden. Die geplante Lösung sieht für die Konsumenten keinerlei Vorteile vor, im Gegenteil muss die Industrie innerösterreichisch eine weitere Wettbewerbslähmung befürchten.

Die Einzementierung des wettbewerbslosen Zustandes ist ein "Schlag ins Gesicht der Stromkonsumenten". Die Suche nach alternativen Anbietern zwingt die österreichische Industrie, auf Alternativen jenseits der österreichischen Grenzen zu blicken. Die Ver¬wendung sauberer und unbedenklicher österreichischer Ressourcen (Stichwort Wasserkraft) wird der österreichischen Industrie damit erschwert.

Die Industrie fordert daher rasches Umdenken in der Frage der Stromlösung und fordert weiterhin die Etablierung eines Wettbewerbsumfeldes für die Stromkonsumenten Österreichs. (JR)

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