Moser: Mit der Post wird Juwel verschenkt - gebündelte wirtschaftspolitische Inkompetenz der Regierung

Wien (SK) - "Mit dem Verkauf der Post verzichtet der Staat auf ein Juwel, das 100 Millionen Euro Gewinn macht und jährlich 40 Millionen Euro an Dividende für den Staat ausschüttet", sagte SPÖ-Wirtschaftssprecher Johann Moser angesichts der heute präsentierten Geschäftszahlen der Post. Die Privatisierung dieses erfolgreichen Unternehmens stellt für Moser die "gebündelte wirtschaftspolitische Inkompetenz der Bundesregierung" dar. ****

Immerhin verzichtet der Staat mit dem Verkauf der Post auf die jährliche Dividende in der Höhe von 40 Millionen Euro und auf die zu erwartende Steigerung des Unternehmenswertes. Vom Verkauf der Post werden vor allem Investmentbanker, Spekulanten und der Finanzminister profitieren, keineswegs aber die Bevölkerung, die Kunden und die Mitarbeiter, kritisierte Moser. "Das von den Mitarbeitern der Post mühsam erarbeitete Ergebnis wird durch die Privatisierung des Unternehmens nun den Investmentbankern in Rachen gestopft", sagte Moser.

Der SPÖ-Wirtschaftssprecher machte darauf aufmerksam, dass durch den Verkauf der Post die Arbeitsplätze von 1.200 bis 2.000 Mitarbeiter bedroht seien und dass die Auslaugung des ländlichen Raumes durch die Schließung weiterer Postämter fortgesetzt werde. "Der Regierung ist dies aber völlig egal. Ihr geht es vor allem darum, ihren Privatisierungswahn weiter auszuleben. Sogar die Erlöse aus den Verkäufen haben für Schüssel, Grasser und Co nur nachrangige Bedeutung, betrachtet man den tatsächlichen Unternehmenswert und die zu erwartende Verkaufssumme, die deutlich unter dem Wert der Post liegen wird", schloss Moser. (Schluss) ns

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