Doris Steinmüller-Nehtl ist "FEMtech Expertin des Monats" März

Staatssekretär Mainoni gratuliert der Physikerin zu der Auszeichnung

Wien (BMVIT/MS) - Die besonderen Eigenschaften des Rohstoffs
Diamant für die industrielle Anwendung nutzbar zu machen ist der Leitgedanke der Forschungstätigkeit der "FEMtech Expertin des Monats" März, Doris Steinmüller-Nehtl. Forschungsstaatsekretär Mag. Eduard Mainoni hat der in Tirol lebenden Physikerin im Rahmen einer Pressekonferenz zum Weltfrauentag zu dieser Auszeichnung gratuliert.

"Wir sind mit der Initiative FEMtech erfolgreicher unterwegs, als wir es uns je erhofft hätten. Mehr als 450 größtenteils höchstqualifizierte Forscherinnen haben sich bereits in die von uns installierte Datenbank eingetragen - und das nur innerhalb von eineinhalb Jahren", zeigt sich der Staatssekretär über diese Initiative erfreut. Mit der FEMtech Expertinnendatenbank sollen für die Unternehmen die Kontakte zu Frauen im Forscherberuf hergestellt und die Öffentlich auf Leistungen von Forscherinnen aufmerksam gemacht werden.

Doris Steinmüller-Nehtl wurde von einer unabhängigen Jury aus hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft, der Wissenschaft und des Personalmanagements aus der Datenbank zur Expertin des Monats gewählt. Vor allem auch wegen ihrem frühen Engagement für Forschung. Aus ihren Forschungsprojekten sind mehrere Firmen hervorgegangen, die mittlerweile zur Rho BeSt Coating Hartstoffbeschichtung GmbH zusammengeführt wurden. Steinmüller-Nehtl ist für das strategische Management der Firma verantwortlich und hat außerdem ein Firmennetzwerk im Bereich Nanotechnologie initiiert.

Basis des Firmen- und Berufserfolgs der Tirolerin ist die erfolgreiche Entwicklung eines Verfahrens zur synthetischen Erzeugung des Werkstoffs Diamant. Bei der Diamantschichttechnologie handelt es sich um die Entwicklung einer Plattformtechnologie, die auf nanokristallinen und ultrananokristallinen Diamantschichten beruht. Die Vorteile des Rho-BeSt-Verfahrens ermöglichen die Umsetzung im industriellen Maßstab. Diese Technologie eignet sich besonders für Anwendungen im Bereich Verschleißschutz, Implantologie, life science und Elektronik.

Die Physikerin schafft es trotz dem großem Engagement für Förderung von Frauen im wissenschaftlichen und technischen Bereich Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Doris Steinmüller-Nehtl ist nämlich auch noch Mutter von drei Kindern. "Eine wirklich beeindruckende Karriere", so der BZÖ-Forschungsstaatssekretär.

Weitere Informationen über das FEMtech-Programm und ein ausführliches Portrait von Doris Steinmüller-Nehtl finden Sie auf www.femtech.at. (Schluss)

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BMVIT - Staatssekretär Mag. Eduard Mainoni
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Tel.: (01) 711 62-8400 oder (0664) 859 12 74
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