AK fordert klare Mietenbegrenzung bei privaten Wohnungen

Wien (OTS) - Die privaten Wohnungsmieten sind zu teuer. Die Kritik der AK bestätigt heute, Montag, die Immobilienplattform Immobilien.Net. Durchschnittsverdiener können sich private Wohnungsmieten kaum mehr leisten. Eine AK Untersuchung zeigte:
Durchschnittlich verdienende Mieterhaushalte müssten über 35 Prozent ihres Netto-Haushaltseinkommens allein für die Miete einer privaten Mietwohnung zahlen. Daher fordert die AK wirksame Mietenbegrenzung bei privaten Mietwohnungen.

Eine von der AK in Auftrag gegebene Analyse von fast 470 Richtwertmieten in Wien zeigte: Die Miete bei Kategorie A Richtwertmietwohnungen betrug im Wien im Schnitt 11,50 Euro pro Quadratmeter und Monat. Für eine 80 Quadratmeter Mietwohnung muss eine Familie 920 Euro im Monat zahlen. Hinzu kommen noch die Kosten für Gas und Strom.

Die AK verlangt daher eine längst überfällige Reform des Richtwertsystems mit klar im Gesetz definierten Zuschlägen und einer Deckelung der Zuschläge bei Richtwertmieten sowie eine verpflichtende Bekanntgabe der Zuschlagsart und -höhe.

Rückfragen & Kontakt:

Doris Strecker
AK Wien Kommunikation
tel.: (+43-1) 501 65-2677
doris.strecker@akwien.at
http://wien.arbeiterkammer.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW0002