Leichtfried: "Tiertransporte müssen europaweit strenger geregelt werden"

Enquete soll verstärkte Diskussion in Europa auslösen

Wien (SK) - "Bei Lebendtiertransporten muss es zu einer
verstärkten Kontrolle kommen. Nur so können wir dem Tierleid ein Ende bereiten. Eine erste Chance, das Thema verstärkt zu behandeln, hat die österreichische Präsidentschaft in der letzten Woche beim informellen Verkehrsministerrat in Bregenz verstreichen lassen. Obwohl Österreich sich immer wieder rühmt, in dieser Beziehung eine Vorreiterrolle inne zu haben, habe ich davon bisher noch nicht viel bemerkt", meint der SPÖ-Europaabgeordnete Jörg Leichtfried. ****

"Das Thema ist aber zu wichtig, um es nebenher zu behandeln. Daher möchte ich mit der am 9. März im Europäischen Parlament stattfindenden Enquete ein Zeichen setzen, um wieder verstärkt auf dieses Problem hinzuweisen und es auf die europäische Agenda zu setzen", so Leichtfried. An der Enquete, die sich zum Ziel gesetzt hat, der Frage der Tiertransporte neuerlich eine stärkere Öffentlichkeit zuteil werden zu lassen, werden unter anderem Paulo Casaca (Vorsitzender Animal Welfare Intergroup), Dil Peeling (Kommission-Eurogroup Animal Welfare), Caroline Lucas (MEP, Grüne) und Maggie Entenfellner (Kronenzeitung) teilnehmen.

Die TeilnehmerInnen und die behandelten Themen spiegeln die Bedeutung wider. Die Mängel bei der Umsetzung der Transportrichtlinie und der Missbrauch von EU-Exporterstattungen, werden ebenso Thema sein, wie der Bereich Tierversuche oder die österreichische Position in diesem Zusammenhang. "Österreich hat hier also die Möglichkeit, verstärkte initiativ zu werden. Und genau das erwarte ich mir auch in den kommenden Monaten", so der SPÖ-Europaabgeordnete abschließend. (Schluss) se/mp

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