Vierspurige Schnellstraße für das Traisental

LH Pröll: Notwendig für Wirtschaftsentwicklung, Anbindung an den Zentralraum und Verkehrssicherheit

St. Pölten (NLK) - Der Ausbau der Traisental-Schnellstraße S 34 ist fix: Mit dem Bau des 9,3 Kilometer langen und rund 170 Millionen Euro teuren Abschnittes wird laut Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Infrastrukturminister Hubert Gorbach bereits 2007 begonnen. Die vierspurige Trasse mit Pannenstreifen und Mitteltrennung führt vom Knoten St. Pölten bis Wilhelmsburg-Nord und wurde durch die Aufnahme in das Bundesstraßengesetz ermöglicht. In weiterer Folge soll auch der 9 Kilometer lange Abschnitt von Wilhelmsburg nach Traisen, die Traisentalstraße B 334, ausgebaut werden.

Für den Landeshauptmann bedeutet dieser Ausbau zum einen die Stärkung des Wirtschaftsstandortes dieser Region. "Mit dem Bau werden 3.500 Arbeitsplätze abgesichert. Gleichzeitig rechnet Pröll - neben einer optimalen Anbindung an den Zentralraum - durch Betriebsansiedlungen in dieser Region mit weiteren 1.300 Arbeitplätzen.

Zum anderen soll damit auch die Verkehrssicherheit erhöht werden. Pröll: "Die Erfahrungen haben uns gezeigt, dass auf höherrangigen Straßen das Unfallrisiko um bis zu 80 Prozent sinkt." Von diesem Ausbau werden auch die Anrainer profitieren. Der Landeshauptmann machte dies anhand des Ortes St. Georgen klar: Durch diesen Ort fahren derzeit täglich rund 16.700 Kraftfahrzeuge. Ohne den Ausbau würden es 26.000 Kraftfahrzeuge im Jahr 2020 sein. Nach dem Ausbau der Traisental-Schnellstraße wird damit gerechnet, dass durch diesen Ort nur mehr 8.000 Kraftfahrzeuge pro Tag fahren. Zusätzlich werden entlang der S 34 auf einer Länge von 11 Kilometern Lärmschutzmaßnahmen durchgeführt.

Noch während des Ausbaues der S 34 sollen auch die Trassenfindung und Planungen für den Ausbau der Bundesstraße von Wilhelmsburg bis Traisen abgeschlossen sein. Dieser Ausbau wird - im Gegensatz zur S 34 - vom Land Niederösterreich bewerkstelligt und wird laut Landeshauptmann Pröll 130 bis 140 Millionen Euro kosten.

Laut Gorbach werden österreichweit pro Jahr rund 3 Milliarden Euro in den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur investiert, die Hälfte davon in den Schienenausbau. Allein in Niederösterreich wurden 2005 403 Millionen Euro für die Autobahnen (328 Kilometer) und Schnellstraßen (111 Kilometer) aufgewendet.

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