SPÖ fordert rechtliche Absicherung für Freiwillige HelferInnen

Wien (SK) - "Die Arbeit freiwilliger Helferinnen und Helfer in unserem Land ist von enormer Bedeutung. Tausende Einsatzkräfte sind im Katastrophenfall freiwillig und unentgeltlich in ihrer Freizeit im Einsatz", stellt SPÖ-Abgeordnete Gisela Wurm fest und erinnert dabei an ihre parlamentarische Anfrage vom 27.5.2004 an ÖVP-Arbeits- und Wirtschaftsminister Bartenstein, endlich eine gesetzliche Regelung zur Dienstfreistellung unter Entgeltfortzahlung für freiwillige HelferInnen einzuführen. "Die ÖVP/FPÖ/BZÖ-Regierung ist schon lange eine Entscheidung zur Schaffung eines arbeitsrechtlichen Schutzes für die freiwilligen HelferInnen schuldig geblieben. Bis dato wurden diese Themen immer nur auf die lange Bank geschoben. Jetzt ist es höchst an der Zeit, Farbe zu bekennen", so Gisela Wurm. ****

"Am 26.5.2004 habe ich auch gemeinsam mit Feuerwehrmännern aus Innsbruck und Linz die Petition 'Helft den Helfern' im Parlament eingebracht, damit diese höchst verantwortungsvolle und physisch und psychisch anstrengende Arbeit als Beruf anerkannt wird", ruft Gisela Wurm ihre Bemühungen in Erinnerung. Denn noch immer verfügt die Berufsfeuerwehr über kein eigenständiges Berufsbild. Sie werden auf Basis der ÖVP/FPÖ/BZÖ-Pensionsnovelle 2003 wie ASVG-Versicherte behandelt und müssen bis zu einem Alter von 65 Jahren arbeiten. Wenn sie - etwa durch einen Arbeitsunfall - "brandschutzuntauglich" werden, sind die Feuerwehrleute gezwungen, einen Hilfsjob anzunehmen. "Alles in allem eine unerträgliche Situation in Anbetracht der gefährlichen und verantwortungsvollen Tätigkeit dieser Menschen", so Wurm abschließend. (Schluss) ah/mp

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