Der Wettbewerb "Vinum et Litterae" geht in die dritte Runde

Ausgezeichnet werden die besten Kurzfilme rund um den österreichischen Wein

Wien (OTS) - Hans Moser hat ihn auf der Leinwand besungen, Paul Hörbiger und Peter Alexander ebenfalls: den österreichischen Wein. Die Geschichte des Weins im österreichischen Film reicht weit zurück. Der Wein ist mit der österreichischen Kultur eng verwoben und über die heimischen Grenzen hinaus als eines der prägnantesten Charakteristika des Landes bekannt. Aus diesem Grund wird im Jahr 2006 der Preis für Wein und Kunst "Vinum et Litterae" an die besten Kurzfilme, die den österreichischen Wein zum Thema haben, vergeben. Der Wettbewerb "Vinum et Litterae", veranstaltet von der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, findet heuer bereits zum dritten Mal statt. Ideenstifter und Initiator ist Prof. Gerhard Tötschinger, die künstlerische Leitung übernimmt Prof. DDr. Kurt Mündl. Die Ausschreibungsunterlagen sind unter www.vinumetlitterae.at erhältlich. Einsendeschluss ist der 16. Juni 2006.

"'Wein - in Maßen genossen - beflügelt den Geist' - so sagt man und spornte in der Vergangenheit zahlreiche Künstler zu Höchstleistungen an. Auch die Weinbauern sind wahre Künstler: Wenn man bedenkt, welch vorzügliche Tropfen in den heimischen Kellern entstehen, muss man einfach von der 'hohen Kellerkunst' sprechen", beschrieb Mag. Erwin Hameseder, Generaldirektor der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, die symbiotische Wirkung zwischen heimischem Wein und Kunst am Montag vor Journalisten im Wiener Raiffeisenhaus.

Die Erhaltung und Förderung von Traditionen als Teil der österreichischen Kultur ist der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien ein großes Anliegen. Wein und Kunst aus Österreich seien untrennbar miteinander verbunden. "Mit 'Vinum et Litterae' wollen wir die Bedeutung des Weins als einen Teil österreichischer Lebenskultur auch über die Grenzen hinaus unterstreichen und noch stärker bewusst machen", betonte Hameseder.

"In Ländern, in denen - ebenso wie in Österreich - Küche und Keller einen hohen Stellenwert besitzen; wo ebenso wie bei uns Kunst und Kultur selbst im Alltag von großer Bedeutung sind, ist dennoch etwas grundlegend anders: die Verbindung all dieser Bereiche", so Prof. Gerhard Tötschinger. In Italien und in Frankreich können Künstler wie Gerard Depardieu oder Marcello Mastroianni auch erfolgreiche Weinbauern sein. "Doch kaum betätigte sich der große österreichische Dichter Rudolf Bayr, Lyrikstaatspreisträger, als Talententdecker im TV, hat ihn die Kultur schon nicht mehr ernst genommen. Und das wollen wir ändern", versprach Tötschinger.

Als Juryvorsitzender und künstlerischer Leiter konnte Prof. DDr. Kurt Mündl gewonnen werden: "Als ORF UNIVERSUM-Regisseur bin ich ständig mit 'Natur pur' in Berührung. Wein als klassisches Naturprodukt ist darum für mich filmisch ein überaus spannendes und fast unerschöpfliches Thema. Ich freue mich schon sehr auf die Kurzfilme", betonte der fachkundige Regisseur, der im Genre Wildlife/Nature-Film als Europas meist ausgezeichneter Dokumentarfilmer gilt.

Die Geschichte von "Vinum et Litterae"

Der Wettbewerb "Vinum et Litterae" wurde im Jahr 2004 unter der Schirmherrschaft von Gerhard Tötschinger gemeinsam mit der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien aus der Taufe gehoben. Damals waren Literaten - Amateure wie Profis - dazu aufgerufen, die Poesie des Weines in Worte zu fassen. 190 Texte, die sich mit dem Thema Wein auseinandersetzten, wurden eingereicht.

Im Jahr 2005 lag der Schwerpunkt bei "Wein und Karikatur". 482 Karikaturen zum Thema Wein langten bei der Jury ein. Dass "Vinum et Litterae" bereits über die österreichischen Grenzen hinaus bekannt ist, bewies der breite Teilnehmerkreis aus insgesamt sechs Ländern (Österreich, Deutschland, Schweiz, Slowakei, Kroatien, Rumanien).

Ziel für das Jahr 2006 ist es, den Wettbewerb auf europäischer Ebene zu forcieren, um das Image des österreichischen Weines weiter zu heben und talentierte Künstler zu fördern.

"Vinum et Litterae" 2006 im Detail

Der Preis "Vinum et Litterae" wird heuer für die besten Kurzfilme zum Thema Wein vergeben. Amateure wie Profifilmer sind dazu geladen, ihre Assoziationen zum Thema Wein auf Film zu bannen. Die maximale Spieldauer darf acht Minuten betragen. Die Werke werden in den Formaten dv, hcv, hdtv, mov, avi, wmv und mpeg angenommen. Alle eingereichten Filme sind im 4:3 oder 16:9 DVPAL Format zu übermitteln. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine prominente Jury aus den Bereichen Kommunikation, Kultur und Wirtschaft unter der Leitung von Prof. DDr. Kurt Mündl.

Einsendeschluss ist der 16. Juni 2006. Die Ausschreibungsunterlagen sind in allen Raiffeisenbanken und -geschäftsstellen in Wien und Niederösterreich sowie unter www.vinumetlitterae.at erhältlich.

Wie in den vergangenen Jahren übernehmen auch in diesem Jahr Niederösterreichs Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, ORF-Generaldirektorin Dr. Monika Lindner und Raiffeisen Generalanwalt Dr. Christian Konrad den Ehrenschutz.

Die zehn besten Werke werden Mitte Oktober bei der feierlichen Abendgala im Kloster Und in Krems prämiiert. Der Preis "Vinum et Litterae" ist mit insgesamt 17.000 Euro dotiert. Die Sieger erhalten zusätzlich zum Preisgeld die Bronze-Skulptur "Werkzeug des Poeten", gestaltet von dem niederösterreichischen Künstler Prof. Karl Korab. Da die besten Filme rund um die edlen Tropfen der Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden sollen, werden diese sowohl im Wiener VOTIV Kino als auch in der österreichischen Filmgalerie im Rahmen eines Themenabends über die Leinwand flimmern.

Partner, die den Wettbewerb unterstützen sind das Land NÖ, der ORF NÖ, die NÖN, das Weingut Prager, das VOTIV Kino und die österreichische Filmgalerie.

Pressefotos, Ausschreibungsunterlagen und weiterführende Informationen finden Sie unter: www.vinumetlitterae.at

Bild(er) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Bild Service, sowie im APA-OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragen & Kontakt:

Katharina Fuchs
Raiffeisen-Holding NÖ-Wien
Tel: +43-1-21136-2404
Mobil: +43-664-6275487
katharina.fuchs@rh.raiffeisen.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MAR0001