Hoffnungsträger moderne Medikamente: Bedrohen ökonomische Zwänge den Fortschritt in Forschung und Therapie?

Hochkarätiges Symposium anlässlich der EU-Präsidentschaft am 16. März in Wien

Wien (OTS) - Der medizinische Fortschritt ist allseits anerkannt. Kinder, die heute geboren werden, leben im Schnitt 15 Jahre länger und gesünder als die Jahrgänge 1950. Doch was, wenn F&E der Stillstand droht? Die USA haben in den vergangenen Jahren Europa in Sachen Forschung & Entwicklung neuer Medikamente deutlich überflügelt. Bürokratische Aufnahmehürden und staatliche Sparzwänge im Gesundheitssystem machen es Patienten immer schwerer, moderne Medikamente zu erhalten. Die Europäische Kommission hat das Problem erkannt. Ein High Level Forum, an dem hochrangige Regierungsvertreter teilnehmen werden, soll demnächst Lösungen erarbeiten, damit moderne Medikamente den Patienten auch in Zukunft zur Verfügung stehen.

Der diesjährige Winterevent, zu dem das Forum der Forschenden Pharmazeutischen Industrie, kurz FOPI, auch heuer wieder gemeinsam mit dem Europäischen Forum Alpbach lädt, beleuchtet die Herausforderungen im Gesundheitssystem und geht der Frage nach, was Politik und Wirtschaft dazu beitragen können und müssen und was das für die Patienten von Morgen heißt.

Referentinnen und Referenten:

  • Franz B. HUMER, Präsident, European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations (EFPIA), Basel
  • Erich LAMINGER, Verbandsvorsitzender, Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, Wien
  • Christian SIEBERT, Head of Unit, Europäische Kommission, DG Unternehmen & Industrie, Unit Wettbewerbsfähigkeit der pharmazeutischen Industrie und Biotechnologie, Brüssel
  • Maria RAUCH-KALLAT, Bundesministerin für Gesundheit und Frauen der Republik Österreich, Wien
  • Hildrun SUNDSETH, Head of EU Policy, ECPC European Cancer Patient Coalition, Brüssel
  • Alexander VON GABAIN, CSO, Intercell AG, Wien
  • Moderation: Gertraud LEIMÜLLER, Salzburger Nachrichten, Wien

Datum & Ort:
16. März 2006, 14.30 bis 18.30 Uhr
Studio 44 (Rennweg 44, 1038 Wien)
Anmeldung erforderlich!

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Barbara Ruhsmann
Europäisches Forum Alpbach
Invalidenstraße 5/7
1030 Wien

Tel.: +43 (1) 718 17 11-18
Fax.: +43 (1) 718 17 01
mail: barbara.ruhsmann@alpbach.org

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