Bachmayer sagt Unwahrheit in Bezug auf OGM - Umfrage

Klagenfurt (OTS) - "Die heutigen Aussagen von OGM-Chef Wolfgang Bachmayer in Bezug auf die aktuelle OGM-Umfrage zur politischen Situation in Kärnten, entsprechen nicht der Wahrheit", sagte heute, Montag, LHStv. Dr. Martin Strutz.

Bachmayer habe laut einem Telefongespräch am Tag vor der Veröffentlichung der APA-Umfrage zum Vertrauensindex der Kärntner Landespolitiker, am 16. Feber 2006, selbstverständlich von seinem Institut auch die Sonntagsfrage gestellt. Dies geschehe routinemäßig, auch wenn dies nicht der beauftragten Fragestellung entspricht. Bei den Werten zur Sonntagsfrage habe Bachmayer ausdrücklich auf die guten Werte des BZÖ in Kärnten verwiesen, was in der ersten Phase zu Irritationen bei den Erhebenden des OGM-Institutes führte. Daher sei ein zweiter Befragungsdurchgang durchgeführt worden, der die hohen Werte bestätigte, erklärte Strutz, der auch darauf hinwies, dass es für das geführte Telefongespräch zwischen ihm und Bachmayer auch Zeugen gibt.

Bachmayer wollte die Werte zur Sonntagsfrage durchaus als "Trost" gegenüber den Vertrauenswerten verstanden wissen und kommentierte die APA-Umfrage so, dass es für LH Jörg Haider und das BZÖ absolut keine Sorge zur Beunruhigung in Kärnten gebe. Bachmayer könne dieses Telefonat und seine Aussagen zur Sonntagsfrage nicht dementieren, stellte Strutz heute fest.

Mehr als verwunderlich sei jedoch die Tatsache, dass von heute auf morgen vom gleichen Institut plötzlich ganz andere Daten vorgelegt werden, sich die Meinung in der Bevölkerung jedoch nicht von heute auf morgen so schlagartig drehen könne, so Strutz.

Nachdem die Umfrage jedoch im Auftrag des Kampfblattes Kleine Zeitung gegen Jörg Haider und das BZÖ in Auftrag gegeben und zeitgleich im SPÖ-Partieorgan KTZ publiziert worden sei, könne sich jeder logisch denkende Mensch seinen Reim auf diese Vorgangsweise machen. "Ein gemeinsames Auftragswerk, welches in einer politisch sensiblen Phase für Wirbel sorgen soll", sagte Strutz. Das BZÖ werde jedenfalls stabil und konsequent wie bisher dafür sorgen, dass wichtige Initiativen für Kärnten wie die Mütterpension, das Babygeld oder das Schulstartgeld Neu umgesetzt würden und erfolgreich für Kärnten weiter gearbeitet wird. "Das BZÖ hat sich noch nie durch Umfragen irritieren lassen, sondern hat am entscheidenden Tag die Wähler auf seiner Seite", stellte Strutz heute fest.

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