Wiener ÖVP-Forderungen zur Frauenpolitik

Wien (OTS) - Ein Forderungspaket der ÖVP Wien zur Frauenpolitik präsentierten Montag die Gemeinderätinnen Barbara Feldmann, Ingrid Korosec, Ines Anger-Koch, Karin Praniess-Kastner, Sirvan Ekici und Stadträtin Katharina Cortolezis-Schlager in einem Pressegespräch. Es gehe nicht nur um Forderungen an Gebietskörperschaften, sondern vor allem auch um ein verstärktes Problembewusstsein. Angesichts der hohen Frauenarbeitslosigkeit in Wien müsse es eine Bildungsoffensive für Frauen geben, ein Bildungsscheck von 400 Euro jährlich sollte für gezielte Qualifikationsverbesserungen bereit gestellt werden. Die Kinderbetreuungseinrichtungen müssten ausgebaut werden, die Kindergartenplätze in Wien würde zu den teuersten in ganz Österreich gehören, wurde in der Pressekonferenz kritisiert.

Das letzte Kindergartenjahr sollte sowohl aus familienpolitischen wie auch aus integrationspolitischen Gründen gratis sein, das Angebot der Ganztagsbetreuung an Wiener Schulen müsse, so die Wiener ÖVP-Frauen, erhöht werden. Der Wiedereinstieg nach der Karenz müsse erleichtert werden, für Bezieherinnen von Kindergeld sollte die Zuverdienstgrenze abgeschafft werden. Auch die Integration behinderter Frauen in den Arbeitsprozess müsse unterstützt werden. Migrantinnen sollten mehr Beratung und Information erhalten, das Image der Pflegeberufe sollte aufgewertet werden und im Wiener Krankenanstaltenverbund sollten wesentlich mehr Frauen in leitende Positionen gebracht werden, lauten die Forderungen der Wiener ÖVP, die unter dem Titel "Frauenagenda für Wien" vorgelegt wurden.

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