Ungarn bei Fermacell Österreich

Wien (OTS) - Der Xella-Fermacell-Konzern hat im Vorjahr
entschieden, dass die Marktbearbeitung des Bausektors Ungarn- wie bei vielen anderen Baustoffindustrien- von Österreich aus erfolgt. Wie der zuständige Geschäftsführer, Ing. G. Lobmaier, mitteilt, wurde bereits Mitte 2005 mit der Aufnahme und Einarbeitung einer Vertriebsmannschaft begonnen, welche bereits erste Erfolge mit den hochwertigen Gipsfaserplattensystemen verbuchen kann. In erster Linie werden die 14 großen Fertighaushersteller und die 11 kleineren Zulieferbetriebe, sowie die Trockenbauinstallateure (ca.154) betreut. Außerdem ist anzunehmen, dass weitere westeuropäische Fertighaushersteller nach Ungarn verlagern werden und Fermacell ihre treusten Kunden ungern der Konkurrenz überlassen möchte. Hiezu kommt die Tatsache, dass der europäische Marktleader im Geschäftsfeld Gipsfaserplattensysteme die bestehenden Vorteile bei überlangen Platten und Breiten über 1250mm, gegenüber Rigips und Knauf forcieren möchte.

Da sich das Hauptgeschäft im Großraum Budapest (ca.40% des Gesamtmarktes) und in Transdanubien abspielt, konzentriert sich die Fermacell- Mannschaft auf diese Regionen. Die logistische und technische Unterstützung kommt vom Vertriebsbüro in Wr. Neudorf.

Wie die beim international renommierten Marktforschungsbüro "Consultic" aus Deutschland von Haniel-Xella in Auftrag gegebene Marktforschung zeigt, liegt mit 70-80% der Schwerpunkt im Dachgeschoßausbau bei Wohngebäuden, wie auch nach Expertenmeinung der Anteil der Fermacellplatten-Systeme im nichttragenden Wandbereich steigen wird, was derzeit eine Domäne der Konkurrenten ist, welche ebenfalls nach Ungarn exportieren. Wenn derzeit der gesamte Trockenbaumarkt bei ca. 15-18 Millionen m2 liegt, dann "wollen wir unseren Marktanteil bei 8-10% mittelfristig sehen", so Ing. Lobmaier. Er fügt hinzu, dass im Vorjahr in den primär zu bearbeiteten ungarischen Regionen die Baubewilligungen um ca.47% zum Jahr 2004 gestiegen sind, wie auch der Wohnungs- und Hausbau 2006 und 2007 sicher zweistellige Zuwachsraten verzeichnen wird. Die ungarischen Fertighausbauer signalisieren diese Entwicklung und da auch die Fermacell-Kunden in Österreich bald den Nachbarmarkt stärker bearbeiten, werden die Plattensysteme ein Renner.

Die gegenwärtige ungarische Preisschlacht der Kartonplattenindustrie lässt uns kalt, genau so wie sie uns in Deutschland in der Vergangenheit von unserer Marktpolitik nicht abgebracht hat, sagt Ing. Lobmaier, auch wenn der Marktpreis für unsere hochwertige Ware mit gewaltigen Vorteilen bei der Verarbeitung unserer Fermacell-Systeme um mehr als 50% höher liegt.

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Ing. Lobmaier
Fermacell Österreich
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