AUER: Österreichs Gesundheitsversorgung noch besser abgesichert

Nationalrat regelt Apothekenniederlassung, Uni-Zugang für Medizinstudenten und Geldzahlungen für Zivildiener.

Klagenfurt (OTS) - Der Nationalrat hat aufgrund eines VfGH-Erkenntnisses eine neue Regelung für die Apotheken und Hausapotheken beschlossen. Im Mittelpunkt der Überlegungen steht die optimale Versorgung mit Medikamenten in den kleineren Landgemeinden. "Das ist ein weiterer Schritt zur Sicherung der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung im ländlichen Raum", stellt Nationalratsabgeordneter Klaus Auer fest. In Gemeinden mit nur einem praktischen Arzt mit Kassenvertrag bleibt der Vorrang der Hausapotheke bestehen. Gibt es in einer Gemeinde aber zumindest zwei Kassenvertragsärzte, dann erhält auch ein Apotheker die Chance zur Niederlassung, wenn entsprechende Übergangsregelungen eingehalten werden. Um sowohl für die betroffenen Ärzte/innen und Apotheker/innen Rechtssicherheit zu schaffen, als auch die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung sicherzustellen, hat die Regierung rasch gehandelt. Alle Parteien haben sich dieser Regelung angeschlossen. "Die Panikmache der Ärztekammer war völlig unbegründet" so Auer.

Erfreut zeigte sich Auer auch über die Novellierung des Universitätsgesetzes: "Durch die neue Quotenregelung für das Medizinstudium wird der Ansturm deutscher Numerus-Clausus-Flüchter auf die Medizin-Unis ab kommenden Herbst gebremst - drei Viertel der Studienplätze sind für Studenten mit österreichischen Maturazeugnissen reserviert." Damit wird im Einklang mit der EU die bestmögliche Vorsorge für einen ausreichenden Medizinernachwuchs getroffen und so Auer weiter: "Österreichs Studenten haben wieder Planungssicherheit und können sich aufs Studium freuen!"

Zur neuen finanziellen Abgeltung für die Zivildiener führt der Kärntner Abgeordnete aus: "Das neue Gesetz zeigt wesentliche Verbesserungen für die Zivis und die Trägereinrichtungen und geht noch weit über die Forderungen der Opposition hinaus". Die Trägerorganisationen erhalten künftig eine höhere Pauschalvergütung, um eine angemessene Verpflegung für die Zivildiener zu ermöglichen. Weiters haben ehemalige Zivildiener sechs Monate ab Inkrafttreten des Gesetzes die Möglichkeit eine Nachzahlung zu beantragen. Für diese Nachzahlung wird das Ministerium den Trägern bis zu 4,20 Euro pro Tag und Zivildiener zur Verfügung stellen. Auer dazu: "Wir werden rechtzeitig über diese Nachzahlaktion des Bundes informieren, denn da geht’s um viel Geld für die Zivis!" Erst unter dieser Regierung seien die erforderlichen Reformen in Angriff genommen und Versprechen auch tatsächlich eingelöst worden, sagt NRAbg. Klaus Auer abschließend zum Reformpaket. (Schluss)

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