ÖAMTC: Reisewelle schwappt über Westösterreich

Bayern am Heimweg

Wien (OTS) - "Wir dürften den Höhepunkt der Reisewelle überschritten haben," atmete man in der ÖAMTC-Informationszentrale am Samstag gegen 15:00 Uhr auf. Besonders in Westösterreich hatte die Reisewelle das Straßennetz beinahe zum Platzen gebracht. Besonders die Rückreisewelle nach Süddeutschland strapazierte die Transitrouten. So musste man auf der Route S 16, von Tirol über den Arlberg und weiter über die A 14, bis zum Pfändertunnel mit 80 Km Stau rechnen. Die Variante über die A 12, das Inntal nach Kufstein brachte es zwar auf österreichischem Gebiet nicht auf diese Staulängen, dafür brach der Verkehr auf dem deutschen Teil der Transitroute zusammen. Von Kufstein auf der A93 über Rosenheim auf die A8 erreichte die Kolonne insgesamt knapp dreistellige Staulänge. Ein Ausweichen über das niederrangigere Straßennetz, wie etwa über den Fernpass, erwies sich als vergeblich, da sich auch hier die Kolonnen aufbauten. Vor fast allen Straßentunnels kam es zu Blockabfertigung.

Weiter östlich ergab sich ein ähnliches Bild. Auf der A10, Tauernautobahn, gab es zwar erhebliche Verzögerungen, zum Erliegen kam der Verkehr dann aber erst von Salzburg auf der A8 Richtung München. "Man kann nur hoffen, dass der Verkehr auf der A10 rasch abfließt," warnte der ÖAMTC. "Ab 20:00 Uhr wird die Tauernautobahn bei Trebesing in Kärnten der Versetzung einer Arbeitsbühne gesperrt. Die Ausweichstrecke über die B99, Katschberg Straße, würde dieses Verkehrsaufkommen sicher nicht aufnehmen können."

Zwar kam es auch auf der Anreise zum Winterurlaub vor allem durch die Blockabfertigungen vor den Tunnels zu Verzögerungen, gegen die Zeitverluste auf der Heimreise waren diese aber marginal.

(Schluss)
Alfred Obermayr

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