SPÖ wird orangen Angriff auf ArbeitnehmerInnenförderung nicht hinnehmen

Kärntner SozialdemokratInnen fordern Ausweitung der ArbeitnehmerInnenförderung und stärkere Entlastung der PendlerInnen

Klagenfurt (SP-KTN) - Dass in Kärnten auf Weisung des BZÖ-Referenten keine Wohnbauzuschüsse im Rahmen der ArbeitnehmerInnenförderung mehr ausbezahlt werden sollen, wird die SPÖ-Kärnten nicht kampflos hinnehmen. Das teilt SP-Chefin Gaby Schaunig am Samstag mit. "Es trifft jene Kärntnerinnen und Kärntner, die die Mittel dringend benötigen, daher werde ich in die nächste Regierungssitzung eine Resolution gegen den Auszahlungsstopp einbringen", erklärt Gaby Schaunig. Die SPÖ wird für eine Ausweitung der ArbeitnehmerInnenförderung eintreten. Auch eine stärkere Entlastung von PendlerInnen soll forciert werden, fordert Schaunig.

Die Kärntner SPÖ-Vorsitzende korrigiert die Ausführungen von LHStv. Martin Strutz, wonach nicht genügend Mittel für die Auszahlung der ArbeitnehmerInnenförderung vorhanden sind. "Dr. Haider und seine Regierungskollegen haben für allerlei Eigenwerbung und andere orange Absurditäten Geld zur Verfügung, also wird das Land auch Geld für die Einkommensschwächsten in Kärnten aufbringen müssen", so Schaunig.

Fakten zum Wohnbauzuschuss: 2.700 Anträge auf Wohnbauzuschuss werden jährlich gestellt. Anspruch auf Förderung haben all jene, deren Jahreseinkommen 28.000 Euro nicht übersteigt. Für ArbeitnehmerInnen ohne Kinder wurde ein Einmal-Zuschuss von 440 Euro, für Familien mit Kind 730 Euro, gewährt.

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