SJÖ zu Arbeitsmarkt: Jubelmeldungen der Regierung sind zynisch

Trotz Statistik-Schönungsaktion der Regierung wächst auch Jugendarbeitslosigkeit weiter

Wien (SK) - "Die Fähigkeit von Arbeitslosigkeitsminister Bartenstein, Erfolge am Arbeitsmarkt auszurufen, wenn die neue AMS-Statistik einmal mehr sein Versagen belegt, ist beachtlich", kommentiert Ludwig Dvorak, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich (SJÖ), gegenüber dem Pressedienst der SPÖ die heute veröffentlichten AMS-Daten für Februar 2006. Obwohl die Regierung weder Kosten noch Mühen scheue, im Wahljahr 2006 die Statistik zu schönen, wachse die offizielle Arbeitslosenzahl weiter. ****

Die wahre Dimension des Desasters zu erkennen sei aber nur möglich, wenn man einen Blick hinter das "Potemkinsche Dorf der Arbeitsmarktpolitik Bartensteins" werfe. Heftig kritisiert Dvorak nämlich den Versuch, durch zusätzlich geschaffene Schulungsmaßnahmen den Eindruck zu erwecken, eine Trendwende bei der Jugendarbeitslosigkeit zu erreichen: "Arbeitslose Jugendliche im Wahljahr 2006 in zusätzlichen Schulungsmaßnahmen vor der Statistik zu verstecken, um damit eine angebliche Trendwende zu inszenieren, ist absolut zynisch. Tatsache ist, dass die Regierung in den letzten 6 Jahren 30.000 Jugendliche zusätzlich arbeitslos gemacht hat."

Bartenstein solle aufhören, die Statistik zu bekämpfen und endlich wirksame Maßnahmen gegen die Zeitbombe Jugendarbeitslosigkeit, wie Arbeitszeitverkürzung, öffentliche Lehrwerkstätten und einen Ausbildungsfonds setzen. "Die Mittel dafür sind vorhanden, wenn Bartenstein aufhört, die Mittel für den Arbeitsmarkt für Steuergeschenke an seine UnternehmerfreundInnen und PR-Aktionen auf Kosten der Jugendlichen zu verschwenden", so Dvorak abschließend. (Schluss) ah/mp

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