Trannacher: Haider fürchtet sich vor Wahl-(Zahl-)tag

"Die Kärntner Frauen haben sich Politik mit Handschlagqualität verdient"

Klagenfurt (SP-KTN) - Scharfe Kritik an der Neuwahlblockade Dr. Haiders übt LAbg. Sieglinde Trannacher. "Erst bricht Dr. Haider das Arbeitsübereinkommen und dann schließt er die Kärntnerinnen und Kärntner von einer Entscheidung aus. Dafür hat niemand mehr Verständnis", erklärte die SP-Frauenvorsitzende am Donnerstag. Trannacher regt an, die vorgezogene Landtagswahl parallel mit der Nationalratswahl abzuhalten. Trannacher: "Das wäre wesentlich billiger und praktischer als getrennte Wahltermine."

"Die Kärntner Frauen haben sich Politik mit Handschlagqualität verdient und nicht einen Landeschef, der sich selbstverliebt über jeden Vertrag, jede Vereinbarung und sogar über den Rechtsstaat stellt", sagt Trannacher. Es sei nahezu unmöglich mit jemanden ernsthaft für Kärnten zu arbeiten, der sich an keinerlei Vereinbarungen halte. "Dass es Dr. Haider nur um seine Person und um Macht und nicht um Kärnten geht, zeigt schon der beleidigte und kindische Referatsentzug nach seinem eigenen Koalitionsbruch", sagt die SP-Frauenvorsitzende.

"Auf der einen Seite lässt Dr. Haider überall Drucksorten mit der Aufschrift "Alle Macht geht vom Volk aus" verteilen, auf der anderen Seite fürchtet sich Dr. Haider offensichtlich vor dem Urteil der Menschen über seine Politik der letzten Jahre und sein Verhalten gegenüber politischen Mitbewerbern ebenso wie gegenüber seinen eigenen Parteifreunden", stellt Trannacher fest. "Wer hinter seiner eigenen politischen Arbeit stehen kann, braucht den Willen der Wählerinnen und Wähler nicht zu fürchten", so Trannacher. "Dass Dr. Haider Neuwahlen fürchtet wie der Teufel das Weihwasser sagt eigentlich alles."

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