AMAG: Pühringer verfällt dem Parteipopulismus

Frais: "Kein Engagement des Landeshauptmanns zur Sicherung der Arbeitsplätze"

Linz (OTS) - "Pühringer soll seine Falschmeldungen endlich beenden und gefälligst seiner Verantwortung als Landeshauptmann nachkommen", so SP-Klubobmann Dr. Karl Frais. Es sei unrichtig, dass die SPÖ in das Unternehmen AMAG hineinregiere - das sei haltlose ÖVP-Parteipropaganda des Landeshauptmanns und seiner politischen Handlanger. "Die AMAG-Mitarbeiterstiftung ist 1997 einvernehmlich von SPÖ und ÖVP als nachhaltiges Instrument zur Arbeitsplatzsicherung gegründet worden - nicht zum schnellen Ausverkauf. Die jetzige ÖVP-Generation unter Pühringer fühlt sich daran offenbar nicht gebunden und predigt den Ausverkauf. Damit ist erneut bewiesen, dass auch der Beschluss für die ökosoziale Marktwirtschaft im Landtag für die ÖVP nicht mehr als ein Lippenbekenntnis war. Pühringer ersetzt damit seine Verantwortung als Landeshauptmann durch parteipolitische Zwecktiraden", betont der SP-Klubchef.

Landeshauptmannstellvertreter Dipl.Ing. Erich Haider ist derjenige in der oberösterreichischen Landesregierung, der sich konstruktiv für den langfristigen Erhalt der AMAG-Arbeitsplätze in Ranshofen und für eine österreichischen Lösung einsetzt. "Pühringer und Sigl, die eigentlich für Wirtschaft zuständig wären, betreiben hingegen fast Arbeitsverweigerung. Stattdessen torpediert die ÖVP mit purem Parteipopulismus das Engagement der SPÖ zur Sicherung der Arbeitsplätze", argumentiert Frais. Pühringer riskiere durch seine fehlende Unterstützung für den Erhalt der AMAG-Mitarbeiterstiftung den Verkauf der AMAG an ausländische Konzerne.

"Pühringer wäre gut beraten, wenn er seine politischen Brandstifter zurückruft und auch selbst wieder Mäßigung im Ton sucht. Er sollte nach der Phase der Parteipolemik jetzt wenigstens den Mut haben und sich offen zum vorliegenden Constantia-Vorschlag bekennen. Nur so können die AMAG-Arbeitsplätze dauerhaft am Standort Ranshofen garantiert werden. Landeshauptmannstellvertreter Erich Haider hat mit seiner klaren Linie einen wichtigen Industriebetrieb in Oberösterreich zu erhalten und damit auch die Arbeitsplätze für künftige Generationen zu sichern den richtigen Weg bereits vorgezeigt", schließt der SP-Klubobmann.

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SPÖ-Landtagsklub
Mag. Andreas Ortner

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