Vereinsstrukturen und Finanzierungen in Wien auf neue organisatorische Beine stellen!

Eine Vielzahl von Migrantenvereinen mit sehr ähnlichen Vereinsaufgaben, bauen Parallelstrukturen in Wien auf - Geldvernichtung am laufenden Band

Wien, 02-03-2006 (fpd) - Scharfe Kritik an der Praxis der derzeitigen Subventionsvergabe bei den Wiener Vereinen übten heute im Zuge einer Pressekonferenz LAbg. GR Veronika Matiasek und LAbg. GR David Lasar. Österreich habe eine gute Tradition im Vereinsleben und die unzähligen Vereine leben vor allem von den vielen tausenden ehrenamtlichen und freiwilligen Mitarbeitern, die oftmals viel Freizeit, Energie aber auch finanzielle Beiträge für ihren Vereinszweck zu opfern bereit sind, so Matiasek.

Die derzeitige Wiener Praxis sei jedoch ein Schlag ins Gesicht für all jene Idealisten, die nicht in den Genuß der großflächigen SPÖ-Subventionspolitik kommen. Es sei nämlich besonders auffällig, daß gerade im Integrations- und Frauenbereich eine Reihe von "Multi-Kulti-, sowie Feministenvereinen" hoch subventioniert werden. Offenbar müsse gerade in diesem Bereich jeder Handgriff extra bezahlt werden, so Matiasek. Zudem komme es zu Mehrfachsubventionen, da meist die Vereine selbst, einzelne Projekte und schließlich auch noch die Trägerorganisationen finanziell unterstützt werden.

Jeder dieser unzähligen Vereine baue an einer eigenen Infrastruktur, beziehe meist eigene Räumlichkeiten und benötige zu guter Letzt auch noch Personal für den internen Verwaltungsaufwand. Die Aktivitäten sind jedoch im Großen und Ganzen dieselben. Die FPÖ verlange daher ein Umdenken bei der Vergabe an Förderung sowie bei den Vereinen selbst. Die ehrenamtliche Tätigkeit, sowie die Freiwilligkeit müssen wieder viel mehr in den Vordergrund gestellt werden. Gerade die Zuwanderer müßten an unser bewährtes System der Freiwilligkeit herangeführt werden, so Matiasek.

Vereinsdschungel mit höchst kuriosen Auswüchsen!

Als besonderes Beispiel für die kuriosen Auswüchse im Wiener "Vereins-Förderungs-Sumpf" nannte LAbg. GR David Lasar den Verein Fibel, der sich um die Probleme der sg. "bikulturellen" Ehen in Wien kümmere. Ein weiterer Kritikpunkt sei zudem die Förderung des Vereins LEFÖ, der Migrantinnen in der Sexarbeit unterstützen solle. Es könne jedenfalls nicht der Wille der Wienrinnen und Wiener sein, daß Steuergelder für die "Einschulung" der Sexarbeit verwendet werden.

Die FPÖ habe alleine im Jänner Subventionen für zweifelhafte Vereine in einer Höhe von 2,3 Millionen Euro abgelehnt und werde in den nächsten Monaten ganz verstärkt das Problem der Vereinssubventionen unter Beobachtung nehmen, so Lasar.

Während die Wiener SPÖ-Regierung mit Almosen eine "großzügige" Einmalzahlung für den Heizkostenzuschuß den Ärmsten dieser Stadt gewähre, werden auf der anderen Seite Millionen für wahn- und aberwitzige Vereine irgendwelchen dubiosen Organisationen quasi nachgeworfen. Die sei in keinem Fall akzeptabel, so Lasar abschließend. (Schluß) jen

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