Prinz: Wo bitte bleiben die Interessen der Belegschaft?

Bei der SPÖ zählt Parteiapparat alles, Wünsche der Arbeitnehmer aber offenbar nichts

Wien (ÖVP-PK) - Die Sozialdemokraten haben offenbar jegliches Interesse für die Bedürfnisse der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verloren, konstatierte heute, Donnerstag, der oberösterreichische ÖVP-Abg. Nikolaus Prinz rund um die Vorfälle beim geplanten Verkauf von AMAG-Anteilen. "Die Mitarbeiter verlassen scharenweise SPÖ und Gewerkschaft, aber der SPÖ-Chef ist sich nach wie vor keiner Schuld bewusst", so Prinz. ****

"Mit Arroganz und Ignoranz versucht SP-Chef Erich Haider schon seit Jahren, Stimmung in der Politik zu machen. Mit den Bedürfnissen der Menschen hat das aber nicht unbedingt was zu tun", bedauert Prinz, dass sich auch sein Nationalratskollege Walter Schopf lieber vor den Karren des SP-Chefs spannen lässt, als die Interessen der AMAG-Mitarbeiter zu vertreten. Immerhin haben sich fast alle der knapp 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Verkauf der Stiftungsanteile ausgesprochen. "Diese Menschen haben sich das hart erarbeitet", verweist der ÖVP-Abgeordnete darauf, dass vor zehn Jahren die Belegschaft Schulden von 1,2 Milliarden Schilling (87 Mio. Euro) übernommen hat. Der Wert des Unternehmens wird heute auf rund 700 Millionen Euro geschätzt. Die Anteile der Mitarbeiterstiftung würden pro Mitarbeiter rund 60.000 Euro ausmachen. "Diese Menschen kennen ihren Betrieb sehr genau. Leider steht die SPÖ privatwirtschaftlichen Fragen aus ideologischen Gründen noch immer skeptisch gegenüber. Für sie zählt der Parteiapparat und dessen Einfluss eben mehr, als die Interessen der Arbeitnehmer", schloss Prinz.
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