Seniorenbund: ÖGB liegt völlig falsch - Pensionen auf heutigem Niveau bis 2050 gesichert

Wirklich paradox: ÖGB analysiert EU-Studie völlig falsch

Wien (OTS) - "Es ist geradezu traurig, dass sich selbst der überparteiliche ÖGB in die reflexartige Jammeropposition der SPÖ einspannen lässt. Zudem sind die seltsamen Behauptungen des Vorsitzenden der ÖGB-PensionistInnen, Werner Thum, leicht widerlegbar. Da drängt sich die Frage auf, ob die EU-Studie beim ÖGB denn überhaupt richtig verstanden wurde" kommentiert Heinz K. Becker, der Generalsekretär des Österreichischen Seniorenbundes eine Aussendung der ÖGB-PensionistInnen.

Erstens bekommen die Pensionisten eben nicht weniger Geld. Die EU-Studie rechnet ja auch die Inflation bis 2050 mit ein. Die heutige Durchschnittspension von13.300 Euro im Jahr wird demnach 2050 ca. 20.000 Euro betragen. Geringer werden durch die Pensionsharmonisierung zweitens nur die Höchstpensionen. "Die Pensionsharmonisierung schafft also mehr Gerechtigkeit für alle, und vermindert gerade die Kluft zwischen Arm und Reich. Seltsam, dass der ÖGB dies nicht ebenfalls als sozial bedeutsam betrachtet", wundert sich Becker.

Was die heutige Situation der 2 Millionen Pensionisten in Österreich anbelangt, scheinen die Fakten beim ÖGB ebenfalls unbekannt zu sein. Allein die heurige Pensionserhöhung um 2,5 % ist eine hervorragende Leistung für Österreichs Pensionisten. In den letzten fünf Jahren wurde außerdem der Ausgleichszulagenrichtsatz von der Bundesregierung unter Kanzler Schüssel um 100 Euro angehoben. In den fünf Jahren davor waren es unter einem SP-Kanzler und Finanzminister nur magere 30 Euro.

Becker: "Der ÖGB täte gut daran, die erfreuliche Perspektive des österreichischen Pensionssystems auf Jahrzehnte hinaus ebenfalls zu begrüßen, anstatt sich blindlings der durchsichtigen SPÖ-Propaganda anzuschließen."

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