"Mindestpreis und Klarstellungen im Tabakmonopolgesetz ganz im Sinne der Trafikanten"

Branchensprecher Trinkl: "Zudem schützen Vorgaben zur Preisgestaltung Jugendliche wirkungsvoller als Verbote"

Wien (PWK120) - "Als Interessenvertretung der heimischen Tabaktrafikanten unterstützen wir die im Nationalrat beschlossenen Maßnahmen, konkret den Mindestpreis und die Klarstellungen im Tabakmonopolgesetz", hält Peter Trinkl, Obmann des Bundesgremiums der Tabaktrafikanten in der Wirtschaftskammer Österreich, fest.

"Die Tabaktrafikanten in Österreich haben sich stets zum Jugendschutz bekannt und rüsten aus dem Grund gerade Tausende Zigarettenautomaten um", führt Trinkl weiter aus. "Wir sehen allerdings, dass Jugendliche von Dumpingpreisen für Rauchwaren stark angezogen werden. Vorgaben zur Preisgestaltung schützen Jugendliche wirkungsvoller als Verbote oder andere Maßnahmen."

Auch die Tabaktrafikanten zählen zu den Verlierern im Preiskrieg, bereits jetzt und erst recht, wenn der noch länger andauern würde, gibt Obmann Trinkl zu bedenken.

Zu der Auseinandersetzung darum, dass Trafikanten nicht gegen Entgelt Werbeflächen in Tabaktrafiken zur Verfügung stellen dürfen, stellt er klar: "Das widerspricht den gesetzlichen Vorgaben und deren Intentionen. Wir bekennen uns zum Tabakmonopol. Das untersagt Werbung gegen Bezahlung in Tabaktrafiken." Das Tabakmonopol sichere die Existenz Tausender Menschen ab, viele davon Menschen mit Behinderung. "Wer anderes behauptet, sägt an dem Ast, auf dem die heimischen Trafikanten sitzen", so Branchensprecher Trinkl. (JR)

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