Bundesrat Gottfried Kneifel: "AMAG-Zukunft soll im Betrieb entschieden werden!"

Wien (OTS) - Über die zukünftige Entwicklung der AMAG solle nicht in einem SPÖ- oder ÖGB-Sekretariat in Linz oder Wien enschieden werden sondern im Betrieb selbst,forderte heute der OÖ. Wirtschaftsbunddirektor Gottfried Kneifel.

Seit Bundeskanzler Vranitzky und der damalige Verstaatlichten-Minister Klima die AMAG um einen Schilling an den heutigen Eigentümer Klaus Hammerer verkauft haben ist die AMAG ein Privatbetrieb, weshalb die Politik nicht mehr hineinregieren soll. Mit Panikmache und Verunsicherung, wie 2003 bei der VOEST oder jetzt bei der AMAG, will die Erich Haider- SPÖ ohne Rücksicht auf die MitarbeiterInnen , die Betriebe oder den Wirtschaftsstandort Oberösterreich parteipolitisches Kleingeld verdienen.Diese Debatte schade nicht nur der AMAG sondern auch den zahlreichen AMAG-Zulieferbetrieben, sagte Kneifel.

Es sei endlich Zeit, zur Kenntnis zu nehmen, dass über die Zukunft eines Betriebes jene mehr Kompetenz, Wissen und Erfahrung haben, die tagtäglich in diesem Betrieb arbeiten und direkte Verantwortung für das Unternehmen tragen. Gleichgültig ob als Arbeiter, Angestellte oder Manager.

Wer unternehmensinterne Entscheidungen aus ideologischen oder parteitaktischen Gründen beeinflussen will, leiste weder für die AMAG-Beschäftigten noch für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich einen guten Dienst,sagte Kneifel.

Rückfragen & Kontakt:

Direktor Gottfried Kneifel
Tel.: 0664 / 443 28 58

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WBO0001