ASFINAG unterstützt Verkehrssicherheits-Initiative der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft

Bregenz (OTS) - Die ASFINAG präsentiert im Rahmen des Informellen Ministerrats in Bregenz am 2. und 3. März ihre Beiträge zur Umsetzung der Verkehrssicherheits-Initiative "Traffic Safety 2006" von Vizekanzler und Verkehrsminister Hubert Gorbach.

"Ich will alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die Unfallzahlen weiter zu reduzieren - unter anderem durch Verkehrsüberwachungssysteme, flexible Geschwindigkeitsbeschränkungen und durch weitere Investitionen in das hochrangige Straßennetz, denn Autobahnen sind sechsmal so sicher, wie andere Straßen", so Gorbach.

Im Rahmen einer Leistungsschau vermittelt die ASFINAG den europäischen hochrangigen Tagungsteilnehmern in Bregenz ihre Beiträge zur weiteren Eindämmung von Verkehrsunfällen. Hierzu zählen Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit in Tunnels - darunter der Bau zweiter Tunnelröhren vor allem als Schutz vor Frontalkollisionen - sowie Systeme zur Überwachung zulässiger Höchstgeschwindigkeiten auf Streckenabschnitten mit erhöhtem Unfallrisiko ("section control"), zur Warnung vor Sichtbehinderungen durch Nebel und vor Falschfahrern sowie Sensor gesteuerte Salzstreuanlagen, um Fahrbahnen eisfrei zu halten.

Weiters präsentiert die ASFINAG Untersuchungsmethoden zur vorbeugenden Sanierung potenzieller Gefahrenstellen (Road Safety Inspection; RSI) sowie zu deren Vermeidung schon in der Planungsphase (Road Safety Audit; RSA). Auch ihr Verkehrsmanagement- und Informationssystem mit Verkehrsbeeinflussungsanlagen entlang von Autobahnen stellt sie vor. Durch den Einsatz solcher Verkehrstelematik-Lösungen können Verkehrsunfälle um bis zu 35%, Unfälle mit Personenschaden um bis zu 31% und die Zahl der Schwerverletzten um bis zu 30% reduziert werden. Derzeit gibt es diese Verkehrsbeeinflussungsanlagen entlang der A12 Inntal Autobahn und A13 Brenner Autobahn sowie der A7 Mühlkreis Autobahn im Bereich Bindermichl und noch vor dem Sommer auf der S1 Wiener Aussenring Schnellstraße im Bereich Vösendorf - Schwechat. Bis 2010 werden die Autobahnen um die österreichischen Ballungszentren mit VBA - Anlagen ausgestattet.

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