Stromberger: Blauer Leichenschmaus in Ried und politischer Frühling in Kärnten

Strache lieferte sich türkisches Schreiduell mit sich selbst - Haider in politischer Hochform

Klagenfurt (OTS) - Als "Kronzeuge der Aschermittwochstreffen mit Jörg Haider" ging heute der freiheitliche Landesgeschäftsführer der Freiheitlichen in Kärnten/ BZÖ, Manfred Stromberger, mit dem blauen Aschermittwochstreffen hart ins Gericht: "Das war kein Aschermittwochstreffen, sondern ein blauer Leichenschmaus vor der schütteren Kulisse von ein paar hundert Zuhörern. Zu Haiders Zeiten musste der Weg zur Bühne freigemacht werden, für Strache hieß es hingegen gestern beim Einzug in Ried `staufreie Autobahn´!"

"Mit krächzender Stimme lieferte sich Strache dann ein Schreiduell mit sich selbst. Seine Sager aus der politischen Mottenkiste interessierten außerhalb von Ried niemanden. Um zu lachen musste man in den Keller der Rieder Turnhalle ausweichen", so der Landesgeschäftsführer. Überhaupt hätte man bei Straches Reden das Gefühl, er sei kein österreichischer Politiker, sondern ein Oppositionspolitiker in der Türkei. "Vielleicht hat er bei der blauen Verlosung einer Türkei-Reise selbst mitgemacht und gewonnen, um wieder einmal in seinem politischen Heimatland zu sein."

Inhaltlich habe sich Strache neben seinem starken Türkei-Einschlag ausschließlich mit Jörg Haider beschäftigt: "Der verlorene Sohn ist zum Haider-Hasser und Anhänger der Jagdgesellschaft geworden. Er sollte sich mit der Haider-Hasserin Schaunig auf ein Packl hauen!"

Im Gegensatz dazu habe das BZÖ in Kärnten innerhalb von 24 Stunden eine gelungene Veranstaltung mit über 500 Besuchern organisiert. Stromberger: "Ein Jörg Haider in politischer Hochform hielt eine brilliante Rede zur politischen Lage, die für Begeisterungsstürme sorgte. Wir haben politischen Frühling in Kärnten." In diesem Zusammenhang betonte Stromberger ausdrücklich, dass es sich bei der Veranstaltung des BZÖ in Kärnten um kein Aschermittwochstreffen, sondern um eine Rede des Landeshauptmanns zur politischen Lage gehandelt habe. "Das Aschermittwochstreffen haben wir dem verlorenen Sohn überlassen. Genutzt hat er diese Chance aber nicht", so der Landesgeschäftsführer abschließend.

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