Heinisch-Hosek zu Männerbericht: Offenbar weiß in dieser Regierung die linke Hand nicht, was die rechte tut

Männerbereicht nur sinnvoll, wenn es Vergleichsdaten in einem Frauenbericht gibt

Wien (SK) - SPÖ-Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin Gabriele Heinisch-Hosek hält es für "höchst fragwürdig, ob die Geldmittel, die dieser Männerbericht gekostet hat, sinnvoll angelegt wurden". Denn ein Männerbericht sei nur dann zweckmäßig, wenn es wissenschaftliche Vergleichsdaten in einem Frauenbericht gibt. "Und hier hat die Frauenministerin bereits angekündigt, sie werde davon Abstand nehmen, die wissenschaftliche Aufarbeitung der Entwicklung der Situation der Frauen in Form eines Frauenberichts fortzuführen", erklärte Heinisch-Hosek am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst und betonte: "Offenbar weiß in dieser Regierung die linke Hand nicht, was die rechte tut." ****

Zweitens sei von Sozialministerin Haubner angekündigt worden, lediglich die bereits bestehenden Studien der Männerabteilung sowie einen Tätigkeitsbericht zu einem "Männerbericht" zusammenzufassen. "Das wäre pure Geldverschwendung; wozu einen neuen Bericht herausgeben, wenn er nichts wissenschaftlich Neues bringt", so Heinisch-Hosek, die abschließend resümierte: "Ich fürchte, dieser 'Männerbericht' ist in Wirklichkeit nur ein alter Hut in neuer Verpackung, der keinen Sinn macht und nicht das Papier wert ist, auf dem der Bericht gedruckt ist." (Schluss) up

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