Eder kritisiert Gorbachs neuerliche extrem teure Selbstbeweihräucherung auf Kosten der Steuerzahler

Wien (SK) - Scharfe Kritik äußerte SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder an der jüngsten und äußerst teuren Selbstbeweihräucherungsaktion von Verkehrsminister Gorbach, der sich in einer von seinem Ministerium, also vom Steuerzahler, bezahlten vierseitigen Sonderbeilage in der Tageszeitung "Die Presse" abfeiern lässt. "Ein guter Verkehrsminister hat eine derartige sauteure Aktion auf Kosten der Allgemeinheit und an der Grenze der Lächerlichkeit gar nicht notwendig", so Eder. Allerdings sei Gorbach auch keineswegs ein guter Minister, sondern habe alle wichtigen Vorhaben seines Ressorts entweder in den Sand gesetzt, nicht angegangen oder völlig vermurkst, sagte der SPÖ-Verkehrssprecher. ****

Es stelle sich die Frage, was von einem Minister zu halten sei, der sich in einer vom Steuerzahler bezahlten Broschüre selbst befragt. "Absurder geht es kaum", so Eder. "Dazu lässt Gorbach sein Lieblingsthema Tempo 160 halbseitig in dieser Beilage bewerben, obwohl wohl auch der Dümmste weiß, dass man umso sicherer fährt, je langsamer man dran ist", kritisierte Eder. "Es gibt daher kein Land in der EU, außer Deutschland, wo eine höhere Geschwindigkeit als 130 km/h empfohlen wird", unterstrich Eder. "Diese Selbstbeweihräucherung Gorbachs zeigt vor allem zwei Tatsachen, dass der Minister keine Probleme damit hat, das Geld der Steuerzahler zu verschwenden, und dass seine Leistungen alles andere als hervorragend sind, sonst müsste er sich nicht ständig selbst loben", schloss der SPÖ-Politiker. (Schluss) ns

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