Hochwasserschutz für Mittersill

Eisl: Gesamtkosten von rund zehn Millionen Euro / Baubeginn im Ortsteil Rettenbach

Salzburg (OTS) - Mit dem Spatenstich durch Landesrat Sepp Eisl und Bürgermeister Dr. Wolfgang Viertler begannen heute, Donnerstag, 2. März, die Arbeiten für das erste Teilstück des Hochwasserschutzprojektes Mittersill. In einem ersten Schritt wird rund eine Million Euro in Maßnahmen für mehr Sicherheit für die Bevölkerung investiert. Neben der Aufweitung der Salzach werden auch Uferdämme nach dem aktuellen Stand der Technik wiedererrichtet. Die Gesamtkosten für den Hochwasserschutz Mittersill liegen bei rund zehn Millionen Euro. Zusätzliche Gelder des Bundes ermöglichen eine rasche Umsetzung des Gesamtprojektes in den kommenden Jahren.

Die Hochwasserereignisse des Sommers 2005 haben am nördlichen Salzachufer im Mittersiller Ortsteil Rettenbach schwere Schäden am Uferschutz und an den Uferdämmen verursacht. In einem ersten Schritt des Gesamtprojektes Hochwasserschutz Mittersill wird nun die Salzach auf einer Länge von rund zwei Kilometern im Ortsteil Rettenbach aufgeweitet, die Uferdämme werden entsprechend dem aktuellen Stand der Technik wiedererrichtet. "Rund eine Million Euro verbauen wir in diesem Bereich für die Sicherheit der Menschen, wobei die Finanzierung zu 85 Prozent vom Bund und zu 15 Prozent vom Wasserverband Oberpinzgau getragen wird. Insgesamt werden rund zehn Millionen Euro in den Hochwasserschutz Mittersill fließen. Ich danke den Bundesministern Dipl.-Ing. Josef Pröll und Mag. Karl-Heinz Grasser, die hier durch zusätzliche Gelder die rasche Umsetzung ermöglichen, und Landeshauptmann-Stellvertreter Dr.
Wilfried Haslauer, der sich in Wien intensiv für die Mittersiller Bevölkerung eingesetzt hat", so Landesrat Sepp Eisl.

"Nach den Jahrhunderten der ständigen Hochwasserkatastrophen ist es unser Ziel, Mittersill endlich hochwassersicher zu machen. Die Hochwasserkatastrophe des Jahres 2005 hat gezeigt, dass dieses Schutzprojekt für Mittersills Zukunft lebensnotwendig ist", betonte Bürgermeister Dr. Wolfgang Viertler, der darauf verwies, dass im Vorjahr 400 Objekte und 60 Betriebe in Mittersill vom Hochwasser betroffen waren. Durch diese großen Schäden waren viele der Eigentümer in ihrer Existenz bedroht. Dieser Umstand verdeutliche das öffentliche Interesse an diesen Schutzbauten. "Man kann mit Fug und Recht behaupten: Dieses Projekt ist ein Schicksalsprojekt für Mittersill und die einzig geeignete Möglichkeit, Mittersill wirklich sicher zu machen", so Viertler.

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