Europäische Verkehrsminister am ÖAMTC-Fahrsicherheitszentrum Röthis

Club präsentiert Verkehrsicherheit in der Praxis

Wien (OTS) - Wien (ÖAMTC-Presse) - In Bregenz findet am 2. und 3. März ein informelles EU-Verkehrsminister-Treffen statt. Vizekanzler Hubert Gorbach, Vorsitzender des EU-Verkehrsministerrates, lädt zum Thema Verkehrssicherheit ein. Neben den Verkehrsministern der EU-Mitgliedstaaten sind auch die Verkehrsminister der Beitrittsstaaten Bulgarien und Rumänien sowie der Türkei, Kroatien, der Republik Mazedonien, der Schweiz, Norwegen, Liechtenstein, Island, Russland und der USA eingeladen.

ÖAMTC-Präsident Werner Kraus wird im Rahmen des Treffens den EU-Verkehrskommissar Jacques Barrot und die Minister in unserem Fahrsicherheitszentrum in Röthis begrüßen. Der ÖAMTC präsentiert dabei in der Praxis Fahrtechnikstationen, SatAlarm, Gurteschlitten, Pkw- und Lkw-Überschlagssimulator, Ladungssicherungs-Sattelzug und Tankkippfahrzeug.

Es wird gezeigt, dass e-Call in Österreich bereits in den Startlöchern und bereits in einer Teilumsetzung vorhanden ist. Im ÖAMTC-Fahrsicherheitszentrum wird den Teilnehmern die Möglichkeit geboten, sich über den aktuellen Status eines e-Call-Vorreiters zu informieren und die Funktion auch live zu erleben. ÖAMTC, mobilkom austria und Doplhin präsentieren europaweit erstmals eine Lösung für automatische Unfallmeldung. Ein Überschlagssimulator simuliert einen Aufprall mit 9 km/h und einen anschließenden Überschlag. Ein installiertes e-Call-System zeigt einen "realen" Unfall an. In unmittelbarer Nähe wird ein virtueller Arbeitsplatz eine Call-Agents eingerichtet, der die Unfalllmeldung des "gecrashten" Fahrzeuges erhält. Somit kann simuliert werden, dass e-Call keine Vision, sondern bereits heute Realität ist.

Die Minister werden aber auch bei einer Live-Präsentation Pkw- und Lkw-Überschlagsimulator sowie Gurteschlitten erleben, aber auch mittels eines ausgestellten Crash-Test-Fahrzeuges über die Folgen nach einem Unfall informiert.

Großes Augenmerk wird auch dem sicheren Schwerverkehr geschenkt. Ein ÖAMTC-Ladungssicherungs-Sattelzug demonstriert beim Abbremsen die Gefährlichkeit einer verrutschende Ladung. Durch diese spektakuläre Aktion wird die Notwendigkeit der intensiven praktischen Ausbildung im Bereich Ladungssicherung innerhalb der EU-Berufskraftfahrerausbildung unterstrichen.

Am Programm im ÖAMTC-Fahrsicherheitszentrum steht auch die eindrucksvolle Demofahrt des ÖAMTC-Tankkipp-Fahrzeuges. In nur wenigen Minuten erleben die Minister den Einfluss von Geschwindigkeit, Masse und Beladung auf den Fahrzustand eines Fahrzeuges mit hohem Schwerpunkt und/oder beweglicher/flüssiger Ladung. Das Tankfahrzeug wird bei Steigerung der Geschwindigkeit zum Kippen gebracht - Stützräder verhindern aber ein tatsächliches Umstürzen des Fahrzeuges. Das Fahrzeug ist mit modernsten elektronischen Fahrdynamikregelsystemen für Schwerfahrzeuge ausgerüstet, die wahlweise zu- und abgeschaltet werden können.

Zu guter Letzt haben die Minister bei einer Fahrtechnikstation die Möglichkeit, ein durch eine Schleuderplatte ins Schleudern gekommenes Fahrzeug wieder unter Kontrolle zu bringen. Die Minister üben dabei die richtige Gegenmaßnahme bei einem ins Schleudern gekommenen Fahrzeuges. Gleichzeitig erleben Sie das interaktive Fahrdynamikregelsystem ESP um die Vorteile von interaktiven elektronischen Sicherheitssystemen für die Verkehrssicherheit zu erkennen.

Der ÖAMTC begann bereits1984 unter der Leitung des dreifachen Rallye-Cross-Europameisters Franz Wurz mit der Entwicklung eines neuen High-Tech-Fahrtechniksystems. 1987 wurde das erste ÖAMTC-Fahrsicherheitszentrum in Teesdorf (Nähe Wien) gebaut. Mittlerweile hat der ÖAMTC mit neun Fahrsicherheitszentren ein flächendeckendes Fahrsicherheits-Netzwerk in Österreich.

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