Kukacka zur RH-Kritik betreffend hohe Beratungsleistungen der ÖBB

Wien (OTS) - "Die externen Beratungsleistungen wurden vor dem Beschluss der ÖBB-Reform vom früheren Generaldirektor Rüdiger vorm Walde und dem früheren Vorstand beauftragt und kamen ausschließlich den ÖBB und ihren Tochtergesellschaften zugute", betont Verkehrsstaatssekretär Mag. Helmut Kukacka zum vorliegenden Rechnungshofbericht betreffend die hohen externen Beraterleistungen der ÖBB.

"Diese Beratungsleistungen und die dabei erarbeiteten Unterlagen standen auch dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) nicht zur Verfügung", so Kukacka weiter.

Vergleichweise betrugen die im Zeitraum 2003-2004 ausgegebenen Beraterleistungen des BMVIT für sozial-, arbeitsrechtliche sowie organisatorische Fragestellungen der Bahnreform nur 778.000,- Euro und damit nur einen Bruchteil dessen, nämlich 2,08 %, was vom früheren ÖBB-Management für diesen Zeitraum und diesen Zweck ausgegeben wurde.

"Die Politik in ihrer Funktion als Eigentümervertreter der ÖBB erwartet, dass Vorstand und Aufsichtsrat den vorliegenden Bericht des Rechnungshofes kritisch analysieren und rasch alle notwendigen Maßnahmen hinsichtlich Sparsamkeit, Transparenz und Wirtschaftlichkeit für die zukünftige Geschäftsgebarung setzen", schloss Kukacka.

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