Findeis: Ausbau der Weinviertler Verkehrsinfrastruktur gefährdet

EU-Fördermittel für hochrangiges Straßennetz nur mehr 2 bis 3 Prozent

St. Pölten, (SPI) - "Der Ausbau der Weinviertler Infrastruktur steht auf dem Spiel! Die neuesten Nachrichten aus Brüssel, wonach EU-Zuschüsse und Förderungsmittel für Projekte des hochrangigen Verkehrsnetzes drastisch gekürzt werden, sind für das gesamte Weinviertel eine Hiobsbotschaft! Wichtige Projekte, wie die Nordautobahn oder die Bahnlinie von Wien nach Brünn, sind damit in Gefahr", zeigt sich der Weinviertler SPNÖ-Landtagsmandatar, LAbg. Hermann Findeis, besorgt über die jüngsten Entwicklungen. Statt der bisherigen EU-Kofinanzierung im Ausmaß von 20 % ist nun nur mehr mit einer Förderung in der Höhe von maximal 2-3% zu rechnen! "Das ist ein herber Rückschlag für die ganze Region! Das Weinviertel leidet nach wie vor unter einem massiven Aufholbedarf in Sachen Verkehrsinfrastruktur und das bedeutet nicht nur einen Verlust an Lebensqualität für die Menschen, sondern vor allem auch einen Nachteil für den Wirtschaftsstandort", so Findeis weiter.****

"Das Weinviertel ist mittlerweile eine zentrale europäische Region. Das Verkehrsnetz trägt dem allerdings bei weitem noch nicht Rechung! Die wirtschaftliche Entwicklung hängt aber unmittelbar mit der Verkehrsinfrastruktur zusammen! So lange der Ausbau hier nicht vorangetrieben wird, wird es auch keinen nachhaltigen wirtschaftlichen Aufschwung geben! Die Zahlen sprechen für sich. Die Einkommen im Weinviertel liegen rund 8 % unter dem Landesdurchschnitt, und damit unter jenen aller anderen niederösterreichischen Großräume. Auch die Arbeitslosigkeit im Weinviertel steigt massiv - im Bezirk Hollabrunn um 7 %, in Gänserndorf um 6,3 %, im Bezirk Korneuburg um 7,5 %! Ohne einen raschen Ausbau des Verkehrsnetzes wird sich an dieser Situation nichts ändern! Daher sind die Verantwortlichen in Land und Bund dringend dazu aufgerufen, endlich die geeigneten Maßnahmen zu ergreifen und sich mit allem Nachdruck für unsere Region einzusetzen - damit das Weinviertel nicht länger im verkehrspolitischen Dornröschenschlaf dahindämmert", so LAbg. Findeis abschließend. (Schluss) kr

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