ORF-Informationsdirektor Draxler zu Aussagen von Stiftungsrat Küberl

Wien (OTS) - Zu den Äußerungen des ORF-Stiftungsrats Franz Küberl in Zusammenhang mit der Berichterstattung der ORF-Sportredaktion von den Olympischen Winterspielen in Turin hält der Informationsdirektor des ORF, Gerhard Draxler, fest:

"Die Kritik von Franz Küberl an der Arbeit der TV-Sportredaktion kann ich nicht nachvollziehen. Die Berichterstattung über die olympischen Bewerbe von Turin 06 bestätigte einmal mehr die international und vom österreichischen Publikum anerkannten und hoch geschätzten Standards des ORF-Sports.

Was die Berichterstattung über die Dopingaffäre betrifft, so hat sie sich an den hohen journalistischen Anforderungen orientiert, die für die gesamte Informationsdirektion im ORF gelten. Davon konnten sich die Zuschauer bei der Live-Übertragung der ÖSV-Pressekonferenz und in vielen Ausgaben des 'Olympia-Studios' ein Bild machen.

Zur konkreten Frage von Franz Küberl nach den Auswirkungen einer APA-Meldung über Walter Mayer vom 3. Februar: Mayer war zu keinem Zeitpunkt Thema irgendwelcher Direktiven von Sportchef Oberhauser an seine Redaktion. Mayer wurde vom ORF weder nach Turin eingeladen noch - wie andernorts behauptet - für die Winterspiele akkreditiert.

Ich weise daher jede Kritik in diesem Zusammenhang sowohl an Sportchef Elmar Oberhauser als auch an seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Nachdruck zurück.

Im Übrigen ist die Berichterstattung zur Dopingaffäre für die ORF-Information keineswegs abgeschlossen. Ein Programmschwerpunkt widmet sich etwa am Sonntag, dem 26. Februar, mit zwei hochkarätig besetzten Diskussionsrunden dem Thema."

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