Sport-Staatssekretär sieht dringenden Handlungsbedarf beim IOC

Schweitzer: "Zustand der Ungewissheit ist unerträglich"

Sestriere (OTS) - Bezugnehmend auf die Doping-Vorwürfe zehn österreichischer Biathleten und Langläufer betonte Sport-Staatssekretär Mag. Karl Schweitzer, dass das Warten auf die Ergebnisse nun endlich ein Ende finden müsse. Das österreichische Image habe schon genug Schaden erlitten und sei Dank einer Reihe unglücklicher Vorfälle, ungeschickter Handlungsweisen und mangelhaften Krisenmanagement nicht nur ins Kreuzfeuer der öffentlichen Kritik, sondern auch zur internationalen Karikatur mutiert. Er sehe dringenden Handlungsbedarf von Seiten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), welches ebenfalls an einer raschen Aufklärung interessiert sein sollte. Der derzeitige Zustand sei für das österreichische Team eine Zumutung. Anstatt sich mit voller Konzentration mental sowie physisch auf die bevorstehenden Bewerbe vorbereiten zu können, ist das Biathlon- und Langlauflager nun schon seit Tagen einer enormen Belastungsprobe ausgesetzt. Obwohl die Unschuldsvermutung gilt, hängt eine dunkle Wolke über den großartigen Leistungen der gesamten österreichischen Mannschaft und überschattet diese für Österreich so erfolgreichen Winterspiele, bedauert Schweitzer. "Ich bin überzeugt davon, dass Österreichs Sportler nichts Unrechtes getan haben", schloss Schweitzer, der eine Vorverurteilung auf Gerüchte hinauf stets vehement abgelehnt hat.

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