Amon begrüßt Initiative der GÖD zur Sensibilisierung für PISA

Schade, dass PISA-Haider nicht auf eine solche Idee gekommen ist

Wien, 24. Februar 2006 (ÖVP-PK) Der Vorsitzende des Unterrichtsausschusses im Nationalrat, ÖVP-Bildungssprecher Abg.z.NR Werner Amon, begrüßte heute, Freitag, die Initiative der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst zur Sensibilisierung der Schulpartner für die kommende PISA-Testung außerordentlich. "Das zeigt, dass die Personalvertretung ebenso wie die Politik die durchgeführten internationalen Vergleichsstudien sehr Ernst nimmt", so Amon. ****

Die Initiative der Gewerkschaft sei insbesondere deshalb
wichtig, da "die PISA-Testung an einer für die österreichische Schulsystematik teilweise sehr aufgegliederten Stelle ansetzt", was sich - abgesehen von den statistischen Fehlern, die bei den vergangenen Studien aufgetreten seien - natürlich auf die österreichischen Ergebnisse ausgewirkt habe. "Nicht vergessen soll man aber dabei, dass es ebendiese Gliederung ist, die dazu führt, dass Österreich eine der niedrigsten Jugendarbeitslosenraten in ganz Europa hat", so der ÖVP-Bildungssprecher. Daran sehe man auch, wie eng der Focus der PISA-Studie wirklich liege.

Eine derartige Initiative hätte man sich eigentlich vom österreichischen PISA-Zentrum bzw. der Zukunftskommission erwarten können, so der ÖVP-Bildungssprecher. "Wenn etwa die Mitherausgeberin des nationalen Berichts der PISA-Studie 2003 eingeräumt hat, dass sich auch die Wissenschafter im PISA-Zentrum den Abfall Österreichs im Bereich der Naturwissenschaften nicht erklären hätten können, so wäre es natürlich hilfreich gewesen, die Lehrpläne der Schulen auf der Altersstufe der 15Jährigen zu durchforsten, um so zu erkennen, wo Handlungsbedarf gegeben ist", erläuterte Amon. Umso wichtiger sei es, dass nun die Personalvertretung die Initiative ergriffen habe, schloss Amon.

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