Wiener Grüne fordern höheren MigrantInnen-Anteil in Verwaltung

Wien (OTS) - Im Unterschied zur "Feigenblatt-Politik im Migrationsbereich" der Stadtregierung forderte am Freitag im Rahmen eines Mediengespräches die Grün-Mandatarin und Integrationssprecherin GR Alev Korun "konkrete Maßnahmen zugunsten von Menschen mit Migrationshintergrund". Trotz Einrichtung einer eigenen Magistratsabteilung für Diversitätspolitik sei in den letzten 1,5 Jahren nichts Wesentliches geschehen, kritisierte Korun. Wesentlicher Schwerpunkt ihres "Konzeptes für Integrationspolitik im 21. Jahrhundert" ist die sukzessive Erhöhung von MitarbeiterInnen in der Wiener Stadtverwaltung plus ausgegliederten Bereiche (Wiener Linien,…) mit Migrationshintergrund. In einem ersten Schritt solle erhoben werden, wie hoch der aktuelle Prozentanteil dieser Personengruppe innerhalb der Verwaltung sei, in einem zweiten Schritt soll binnen der nächsten 10 Jahre der Anteil auf etwa 15 Prozent angehoben werden. Darüber hinaus solle neben einem Monitoring-System für sämtlichen Abteilungen der Stadt zu diesem Thema, auch jährlich ein Bericht über konkrete Bemühungen zugunsten der Diversitätspolitik von den Dienststellen vorgelegt werden. Im Wohnbereich sprach sich Korun dafür aus, die Fördergelder für Wohnbaugenossenschaften mit Förderungsmaßnahmen für MigrantInnen zu koppeln.

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