Glawischnig zu Ökostrom: ÖVP zerstört Zukunftschancen

Plass: Energiewende ist Wachstums- und Jobmotor

Wien (OTS) - "Die von ÖVP, BM Pröll und BM Bartenstein betriebene und leider auch von der SPÖ mitgetragene Novelle zum Ökostromgesetz zerstört umwelt-, energie- und wirtschaftspolitische Zukunftschancen und ist daher ein Umweltzerstörungsgesetz", kritisiert Eva Glawischnig, Umweltsprecherin der Grünen, die anlässlich der heutigen Demonstration von Ökostrom- und Umweltorganisationen volles Verständnis für die Anliegen der Betroffenen zeigt. "Die geplante Kürzung der Fördermittel um 80 Prozent vernichtet die Chancen auf Tausende neue Arbeitsplätze in den kommenden Jahren und blockiert die dringend notwendige Energiewende. Ein gutes Ökostromgesetz wäre ein zentraler Hebel für den Ausbau der erneuerbaren Energien und der Reduktion der teuren und unsicheren Abhängigkeit Österreichs von Öl-und Gasimporten. Das wird von der ÖVP, BZÖ und SPÖ konsequent ignoriert", so Glawischnig. Über das im November im Wirtschaftsausschuss beschlossene Gesetz wurde vom Nationalrat noch nicht endgültig entschieden. Glawischnig appelliert an die drei Parlamentsparteien, das Gesetz noch deutlich zu verbessern.

Klare Unterstützung für die heimischen Ökostromproduzenten äußerte auch Volker Plass, Bundessprecher der Grünen Wirtschaft: "Die Energie- und Umwelttechnik ist mit einer Steigerungsrate von 7,7 Prozent eines unserer größten Hoffnungsgebiete. Ein vollständiger Umstieg auf erneuerbare Energieträger, so wie Schweden sich das zum Ziel gesetzt hat, wäre ein einmaliger Wachstums- und Jobmotor für die österreichische Wirtschaft." Die Wirtschaftskammer beschränke sich bisher jedoch auf Lippenbekenntnisse und sei nicht bereit, ihre konservative, kurzsichtige Energiepolitik zu überdenken. "Derzeit ist die Wirtschaftskammer die optimale Interessensvertreterin arabischer Ölscheichs", kritisiert Plass abschließend.

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