Herzog: Bundespräsident Fischer soll auch gegen die Verunglimpfung christlicher Symbole Stellung beziehen!

Fischers Stellung im Karikaturenstreit in Ehren - in Österreich steht seit Jahren die Verletzung religiöser Gefühle auf der Tagesordnung!

Wien (OTS) - Die Haltung des Herrn Bundespräsident Fischer in der Frage des Karikaturenstreits sei insofern bemerkenswert, als daß er, Fischer, das Bilderverbot des Islam als unumstößlich definierte. In seiner früheren Tätigkeit als führender SPÖ-Politiker war klare Kritik an der Verunglimpfung christlicher Symbole nicht erkennbar. Es könne jedoch nach den jüngsten Äußerungen des Bundespräsidenten davon ausgegangen werden, daß diese Haltung nunmehr eine andere geworden ist und er, Fischer, nunmehr als moralische Instanz dieser Republik auch dafür Sorge tragen wird, daß es in Zukunft nicht mehr "ohne wenn und aber" möglich sein wird, religiöse Symbole in Österreich mit Füßen zu treten, so heute LAbg. GR Johann Herzog.

Seit Jahrzehnten werde gerade bei uns die Verächtlichmachung religiöser (christlicher) Gefühle nicht nur toleriert, es war der ursprünglich politischen Heimat des Herrn Bundespräsidenten vorbehalten, durch jahrzehntelange Regierungsbeteiligung gerade jene "Künstler" finanziell massiv zu bevorzugen, die religiöse Werte und Symbole systematisch herabgewirtschaftet haben.

Er, Herzog, erwarte sich jetzt von Bundespräsident Fischer, im Fall des derzeit laufenden Kinofilms "Im Tal der Wölfe" ebenfalls klare und unmißverständliche Aussagen sowie eine Verurteilung der darin enthaltenen Christen-Hetze. Genau jene Volksgruppen, die für sich in Anspruch nehmen durch den Westen beleidigt worden zu sein, müssen in diesem Fall Abbitte leisten. Die moralische Autorität von Bundespräsident Fischer wird dabei massiv gefrordert sein., so Herzog abschließend. (Schluß)

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