AWO und FH-Krems machen Unternehmen fit für den Export

Maßgeschneiderte Förderprogramme für Neuexporteure sowie erfahrene Unternehmen im Auslandsgeschäft durch AWO - Neuer Studiengang in FH-Krems

Wien (PWK103) - Jeder zweite Job ist in Österreich direkt oder indirekt vom Export abhängig und der Export ist das "Running Horse" der österreichischen Wirtschaft. Denn ohne Export hätte es in den letzten Jahren kein positives BIP gegeben und es wären nicht jährlich mehrere Tausend Jobs neu geschaffen und gesichert worden.

Damit die Exporterfolgsstory weitergeht, hat die AWO im Rahmen der Internationalisierungsoffensive "go international" von Wirtschaftsministerium und WKÖ ein umfangreiches 31-Punkte-Programm zur Unterstützung neuer wie erfahrener Exporteure ins Leben gerufen. "Speziell für Neuexporteure wurde die ‚ExportKompetenzWerkstatt’ kreiert. Hier wird wichtiges Basiswissen - wie Planung, Logistik, Finanzierung oder rechtliche Aspekte des Exports - vermittelt", sagt Christian Miller von der Außenwirtschaft Österreich (AWO) der WKÖ. KMU (bis 250 Mitarbeiter) bekommen 75% der Netto-Kurskosten rückerstattet.

Was die "ExportKompetenzWerkstatt" für den exportinteressierten KMU-Neueinsteiger ist, das ist die Kofinanzierung innerbetrieblicher exportrelevanter Weiterbildungsprogramme für den im Export erfahrenen Unternehmer (mit mehr als 250 Mitarbeitern). Miller: "Das Aus- und Weiterbildungsprogramm der mit Export befassten Personen wird spezifisch auf die Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnitten." Im Rahmen von "go international" werden 50% der Kosten übernommen (maximal 10.000 Euro).

Ein weiterer Programmpunkt im Rahmen von Aus- und Weiterbildung für den Erfolg der heimischen Exportwirtschaft ist die Förderung von Auslandspraktika österreichischer Studenten oder Absolventen wirtschaftsnaher Studienrichtungen bei rot-weiß-roten Auslandsniederlassungen durch die AWO. Unternehmen können durch diese Förderung ihre Auslandsniederlassungen zu sehr attraktiven Bedingungen personell verstärken und potentielle künftige Mitarbeiter für das Auslandsgeschäft kennen lernen.

In diese Kerbe schlägt auch die IMC Fachhochschule Krems, die ihr Studienangebot ab September 2006 durch den FH-Bakkalaureatsstudiengang "Exportorientiertes Management" auch in berufsbegleitender Form erweitert. Der neue Studiengang ist speziell für Berufstätige konzipiert, die Beruf und Studium vereinbaren möchten. Er legt, neben der Vermittlung einer betriebswirtschaftlichen Ausbildung, vor allem im Bereich des exportorientierten Managements (Außenhandelstechniken, Exportfinanzierung, Exportmarketing, Logistik, Internationales Finanzmanagement etc.), auch großen Wert auf Vermittlung von Kompetenzen (wie "soft skills", Sprachen, Interkulturelles Management, Personal- und Projektmanagement).

Im Rahmen dieses Studienganges werden Experten ausgebildet, die sich durch ein hohes Maß an Flexibilität, Mobilität und Proaktivität auszeichnen, in mindestens vier Sprachen kommunizieren und eine facheinschlägige Berufserfahrung vorweisen können. Absolventen des Studienganges sollen letztlich für die Übernahme von operativen und strategischen Managementaufgaben in privatwirtschaftlichen und öffentlichen Unternehmen, die eine exportorientierte und damit stark internationale Ausrichtung aufweisen, gewappnet sein und in ihrem Beruf eine Höherqualifizierung erreichen.

"Die EU-Erweiterung und der weltweite Abbau von Handelsbarrieren erhöhte nicht nur die Anzahl der Exportpartner sondern auch die Nachfrage nach qualifizierten Exportfachleuten", betont Studiengangsleiter Ernst Fietz. Die zunehmende internationale Vernetzung von Unternehmen und Organisationen, sowie das multikulturelle Arbeitsumfeld innerhalb der Betriebe und Konzerne führe zu Veränderungen von Anforderungen an die Exportfachleute in allen Branchen. Fietz: "Im Rahmen des Studienganges werden jene Experten ausgebildet, die diesen Anforderungen gewachsen sind."

Eckdaten des neuen Studienganges: Vorlesungssprache Englisch, 2 weitere Sprachen verpflichtend, Studiendauer 6 Semester, Beginn im September 2006, gesetzliche Studiengebühr 363,36 Euro pro Semester, Bewerbungsfrist bis 14.6.2006, Abschluss Bakk. (FH) für wirtschaftswissenschaftliche Berufe. (BS)

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Christian Miller
AWO-Gruppe Marketing, Neue Exporteure
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Telefon: +43 (0)5 90 900 4405
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