ORS baut und betreibt DVB-T Sendeinfrastruktur in Österreich

Digitales Antennenfernsehen ab Herbst 2006 in den Landeshauptstädten

Wien (OTS) - Die Digitalisierung des Antennenfernsehens in Österreich geht in die entscheidende Phase: Ab Herbst 2006 werden die ersten österreichischen Haushalte ORF1, ORF2 und ATV+ digital über Antenne empfangen. Für die Zuseher bedeutet das besseres Bild und besseren Ton, viele zusätzliche Funktionen und die Möglichkeit, z.B. am Laptop an verschiedenen Orten fernzusehen. Die KommAustria erteilte der Österreichischen Rundfunksender GmbH und Co KG (ORS) die Zulassung zur Errichtung und zum Betrieb einer bundesweiten terrestrischen Multiplex-Plattform.

"Wir haben uns intensiv auf dieses Projekt vorbereitet und freuen uns sehr, dass wir den Zuschlag erhalten haben", erläutert Mag. Michael Wagenhofer, kaufmännischer Geschäftsführer der ORS. "Bei der Umsetzung werden wir eng mit unseren Partnern, dem Handel, der Industrie und ORF und ATV+ zusammenarbeiten." Mit der Einführung von DVB-T folgt Österreich der Strategie der EU, wonach die analoge Übertragung in allen Ländern der Europäischen Union bis 2012 von der digitalen Technologie abgelöst werden soll.

DVB-T: Schon 2006 in den Ballungsräumen

Die Medienbehörde KommAustria hatte Mitte Mai 2005 die erste Lizenz für die technische Umsetzung und den Betrieb einer sogenannten Multiplex-Plattform zur Übertragung von Digitalem Antennenfernsehen -Digital Video Broadcasting - Terrestrial (DVB-T) - in Österreich ausgeschrieben. Mit dem Zuschlag an die ORS geht das Projekt nun in die entscheidende Phase.

Die Einführung von DVB-T startet im Herbst 2006 in den Landeshauptstädten und ihrer Umgebung. Anschließend werden die einzelnen Regionen schrittweise von analogem auf digitalen Empfang umgestellt. "Die speziellen geographischen Voraussetzungen in Österreich bilden bei der Einführung und technischen Umsetzung von DVB-T eine große Herausforderung", so Ing. Karl Fischer, technischer Geschäftsführer der ORS. Der Ausbau sieht vor, dass bis 2008 bereits über 90 Prozent der Bevölkerung DVB-T empfangen, Ende 2010 sollen es 95 Prozent sein.

Die neue digitale Fernsehwelt: Mehr Bild, mehr Ton und neue Funktionen

Digitales Antennenfernsehen bietet gegenüber dem "alten" analogen Fernsehen viele Vorteile: Für die Zuseher bringt es besseres Bild und besseren Ton auf ORF1, ORF2 und ATV+ und die Möglichkeit, z.B. am Laptop an verschiedenen Orten fernzusehen. Außerdem können sie mit der Multimedia Home Platform künftig viele zusätzliche Funktionen nützen: vom elektronischen Programmführer bis zu speziellen Infodiensten.

Das benötigen Zuseher für den DVB-T Empfang

Für den Empfang von Digitalem Antennenfernsehen kann der Zuseher sein Fernsehgerät weiter verwenden. Falls der Fernseher noch keinen DVB-T Empfänger integriert hat, benötigt man zusätzlich eine so genannte Set Top Box. Diese wird fristgerecht zur Einführung in Fachhandel und Handel erhältlich sein. Ein Prüfzeichen wird den Kunden beim Kauf Orientierung in der Produktvielfalt bieten.

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Die Österreichischen Rundfunksender GmbH und Co KG (ORS) entstand Anfang 2005 aus der Sendetechnik des ORF. Als österreichisches Serviceunternehmen für analoge und digitale Rundfunkübertragung betreibt die ORS für ihre Kunden mit rund 100 Mitarbeitern ein weitläufiges Sendernetz an knapp 500 Standorten. Weiters ist die ORS als technisches Dienstleistungsunternehmen im Bereich digitales Satellitenfernsehen sowie international tätig.

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ORS Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG
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