Grüne NÖ: Bundesstraßengesetz-Novell ist Kniefall vor Frächter

Fasan: "Novelle ist Affront für PendlerInnen in Niederösterreich"

St. Pölten (Grüne) - "Als Kniefall vor der Frächterlobby und Affront für die NÖ PendlerInnen", bezeichnet der Verkehrssprecher der NÖ Grünen, LAbg. Martin Fasan, die neue Novelle des Bundesstraßengesetzes. Die Novelle wurde gestern im Ministerrat beschlossen. Der Ausbau des höherrangigen Straßennetzes in Niederösterreich stößt bei den Grünen auf heftige Kritik. Fasan:
"Damit wird weder das Feinstaubproblem gelöst, kein Stau verhindert und schon gar keinem Pendler geholfen."

Die betroffenen Straßenzüge: S8 - die Marchfeld-Schnellstraße von Wien über Marchegg bis Bratislava; S3 - die Weinviertelschnellstraße, die Verlängerung der jetzigen B303 von Hollabrunn bis Kleinhausdorf; S34 - die Traisental-Schnellstraße zwischen St. Pölten und Wilhelmsburg.

Fasan: "Da soll Niederösterreich um hunderte Millionen Euro mit unnötigen Autobahnen zerschnitten werden, da werden wieder die Investitionen in den öffentlichen Verkehr verabsäumt, da werden Naturräume zerstört und sinnlose Tunnels gegraben, obwohl man die verkehrsbelasteten Ortskerne mit billigen Umfahrungen sehr gut sanieren könnte." Die Grünen vermissen nach wie vor konkrete Maßnahmen für den öffentlichen Verkehr. "Würde man nur die nur die Hälfte des Geldes in den öffentlichen Verkehr stecken, könnte den PendlerInnen wirklich geholfen werden", so Fasan abschließend.

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